Toni Hiebeler kam 1930 in Vorarlberg auf die Welt und fand nach einer schwierigen Jugend seine Freiheit in den Bergen. Er eröffnete neue waghalsige Routen, fand die Liebe seines Lebens in den Dolomiten und wurde durch seine Frau zum Schriftsteller (als Nacht-Tankwart) und Redakteur.
Toni Hiebeler: Gründer von ALPIN@(zwischenHeadlineTag)>
Nach Jahren bei den Rother-Zeitschriften "Winter" und "Bergkamerad" gründete Hiebeler mit Dr. Walther Heering als Verleger im Oktober 1963 den Alpinismus, den direkten Vorgängen von ALPIN. Untertitel: "Internationale Informationen für Bergsteiger, Wanderer, Skifahrer."
Alpinismus hatte Erfolg, und dieser viele Gründe: Natürlich zuallerst Hiebelers kreatives Talent, seine streibare Feder, aber auch die Beiträge internationaler Mitarbeiter aus West und (!) Ost. Dazu ein besonders großes Format, großartige Fotografien, fundierte Texte oder packende Erlebnisse, Karikaturen und nicht zuletzt interessante Kleinanzeigen ("3 junge Bergsteigerinnen (23) suchen junge, kameradschaftliche Bergsteiger zu leichteren Klettertouren") …
Toni war von Oktober 1963 bis Juli 1973 Chefredakteur und machte die Zeitschrift zum anerkannten Fachblatt für Alpinisten.
Ebenfalls 1963 bezwang Hiebeler zusammen mit Toni Kinshofer, Anderl Mannhardt und Walter Almberger als erster die Eiger-Nordwand im Winter. Zahlreiche Erstbegehungen folgten.

Links die Erstausgabe des Alpinismus unter der Regie von Toni Hiebeler, daneben das letzte von ihm herausgegebene Heft.
Hiebeler machte sein Blatt zur besten deutschsprachigen Bergsteigerzeitschrift, übernahm dann kurze Zeit den "Bergsteiger" und später "BERGE". Bei den Arbeiten an seinem grandiosen Bildband "Die Alpen im Luftbild" starb er 1984 zusammen mit seinem Frau Traudl bei einem Hubschrauberabsturz am Triglav (Slowenien).
Das Team von ALPIN bewahrt Toni Hiebeler stets ein ehrendes Andenken.



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