Ursprüngliche Orte zum Entschleunigen

Weniger ist mehr: Wissenswertes zu den Bergsteigerdörfern

Wir haben für euch alle wichtigen Fakten rund um diese Oasen des sanften Tourismus in den Bergen zusammengestellt.

Das Bergsteigerdorf Ramsau.
© picture alliance / Zoonar

Weniger ist mehr: Wissenswertes zu den Bergsteigerdörfern

Bergsteigerdörfer. Hat man bestimmt schon mal gehört – aber was ist das nochmal genau? Dörfer aus denen berühmte Bergsteiger kommen? Oder Dörfer, die am Fuße von besonderen Bergen liegen? Ein bisschen was von beidem … und noch viel mehr. Die Initiative Bergsteigerdörfer kombiniert Bergerlebnis mit nachhaltigen Alpentourismus. Und dieses Ziel ist so aktuell, wie noch nie: Skigebiete expandieren, der Event-Tourismus boomt und naturbelassene Räume für den naturnahen Tourismus werden knapper.

Da muten diese natürlichen Dörfchen zwischen all den Tourismushochburgen fast wie das berühmte gallische Dorf an:

Zahlen & Fakten aus der Bergwelt
8 wissenswerte Fakten zu den Bergsteigerdörfern

Klickt Euch durch die Slideshow mit interessanten Zahlen und Fakten rund um die Bergsteigerdörfer.

Quiz: Teste dein Wissen über Bergsteigerdörfer

Text von Andrea Gabriel

7 Kommentare

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Jürgen

Danke Bruno, so schauts doch viel besser aus. Man muss auch gönnen können, auch wenn Bottropper im Spiel sind meine ich.

Aber es ist immer noch wie vor Jahren auch, ist keine Hütte oder Seilbahn oder weitere Infrastruktur im jeweiligen Gebirgsgebiet in der Nähe, ist es von Natur aus immer deutlich ruhiger, sauberer, bessere Luft, weniger Menschen. Lassen wir diese Gestalten doch an ihren hotspots sich gegenseitig die Köppe einschlagen.

Bruno

Servus Jürgen - NEIN, mir hat noch nie im Leben ein Bottroper etwas Böses angetan bzw. habe noch nie schlechte Erfahrungen mit Einwohnern aus dieser Ortschaft gehabt! Also entschuldigen Sie bitte, sollten Sie aus Bottrop stammen. Diesen Begriff "wohlstandsgwamperter Bottroper" hatte ich aus dem Artikel über den Satiriker "Harry G." entlehnt, der vor kurzem hier auf Alpin erschien.
Wobei ich jetzt diesen Begriff auch in diesem Beitrag als Metapher für Leute verwendete, welche die Alpen bzw. Berge generell, nur noch als Tummelplatz der Freizeitindustrie sehen - und wegen dieser nach und nach verschandelt und zerstört werden (neue Rennstrecken für Motorradfahrer - GG, Bergwegsprengen und Ausholzen wegen Ski-Rutscher etc. etc.)
Gut, Wiederholungen sind peinlich, ich verspreche, diesen Begriff nicht mehr zu benutzen, zumal ich ihn eh gestohlen habe. Gute Tage in den Bergen! Ihr Bruno

Jürgen

Spannend was Bruno da vorgeschlagen hat, eine Auswahl der abgeschmacktesten Alpen Destinationen zu finden, denke da muss man nicht lange suchen, aber interessant wäre wo es wirklich am nervigsten ist.

Jürgen

Servus Bruno, was haben dir denn die Bottroper getan? Alles schön und einiges auch richtig was du schreibst, aber lass doch diese Aversion stecken, bringt keinem was und du scheinst sonst ja stabiler Kollege zu sein. Also kannst doch den Mist lassen.

Schong

Bei dem Titelbild handelt es sich leider nicht um Sachrang sondern um Ramsau!

Bruno

Ich versuche schon seit Jahren, nur in solchen Dörfern Urlaub zu machen und es gelingt meistens, eine Unterkunft zu finden, da sie für das Klientel, die Goethe im Faust richtig mit "die Masse könnt ihr nur durch Masse zwingen" beschrieben hatte keine rechten Anreize bieten.
Ja, um wieviel schöner wären die Alpen, wenn alle Gemeinden diesen Kriterienkatalog für Bergsteigerdörfer umsetzen würden, den ich überhaupt nicht als streng empfinde, im Gegenteil, sondern den Bergen angemessen, wenn man überhaupt noch "Respekt vor dem Berg" und Naturerlebnis in den Mund nehmen will.
Kein Sauf- und Gröhltourismus (in der reißerischen Werbesprache "Event-Tourismus" genannt), keine weggesprengten Berge und Waldschneisen für die Rutscher- und wohlstandsgwamperter Bottroper-Freizeitindustrie, die auf "Mega-Events" sich selbst abfeiern, bzw. die Berge für tolle Hintergrundfotos brauchen, keine landschaftsverschandelten Seilbahnen, Großparkplatzflächen, keine "Schatzi-Bar-Saufkneipe unterhalb des Laggihorns (als ich diesen Säufer-Zeltrundbau sah, wäre ich, hätte ich einen Flammenwerfer bei mir gehabt, das erste Mal im Leben kriminell geworden - § 306 mildernd in Verbindung mit § 32, aber diese Geräte führen wir Berggänger glücklicherweise eher weniger mit).
Klar, in der heutigen Zeit in den Intentionen meines geehrten Freundes und Berg-Verhökerers Lukas F. eine Utopie, da der Rubel rollen muß, und es scheint, daß ich leider zu den wenigen Verworrenen gehöre, welche die modernen Errungenschaften nicht zu würdigen wissen. Trotzdem sind diese Dörfer schöner als Zermatt, Chamonix und Sölden, wo zu Beginn des Dorfes ein Haus mit Neon-Herz und der Beschriftung "Nachtklub" zu einem der möglichen modernen Events in den Bergen einlädt. Wiederholt rufe ich daher sie, liebe Alpin.de-Redakteure auf, im Sinne des kritischen Journalismus auch andere Wettbewerbe auszurufen, als die "schönsten Bergseen" etc., sondern ein Fotowettbewerb zu den abgeschmacktesten Geschmacklosigkeiten und Peinlichkeiten in den Bergen auszuschreiben. Bruno

Gerry

Kässpatzn sind in Süddeutschland, dort wo sie eigentlich herkommen immer noch am besten. Das was da oft in den Alpen als Kässpatzn angeboten wird, ist eine Frechheit.