Zwei Lawinentote nach Bergunfall in der Schweiz
Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt, war der einheimische Skilehrer mit drei Gästen am Morgen von Sertig Dörfli ins Chüealptal aufgebrochen. Kurz vor 13 Uhr ereignete sich der Unfall, als sich die Gruppe noch im Aufstieg zum 2739 Meter hohen Sertigpass befand. Dort lösten sich aus nicht bekanntgegebener Ursache kurz hintereinander zwei Lawinen, die drei der Tourengeher mitrissen.
Zwei Gäste wurden ganz verschüttet, eine dritte Person teilweise. Die beiden total Verschütteten, zwei niederländische Gäste im Alter von 31 und 35 Jahren, konnten nur noch tot geborgen werden. Bei den Rettungs- und Bergungsarbeiten waren zwei Rega-Crews, zwei Helikopter von Heli Bernina und Swiss Helikopter, die Alpinpolizei und Bergretter des SAC mit zwei Lawinenhunden sowie für die Betreuung der Betroffenen das Care Team Grischun im Einsatz.
Laut Polizeibericht waren alle Tourengeher mit Lawinenverschüttetensuchgeräten und Lawinenairbags ausgerüstet. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Graubünden haben Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Mysteriöse Tote auf Schweizer Pisten
Unterdessen geben zwei Tote den Schweizer Behörden Rätsel auf. Im Kanton Wallis wurden bei Zermatt und Saas-Fee an zwei Tagen der vergangenenen Woche bewusstlose Skifahrer auf Pisten gefunden, ohne dass es ersichtlich zu Unfällen gekommen war. Die 25 und 77 Jahre alten Personen wurden umgehend ins nächste Krankenhaus gebracht, wo beide jedoch kurz darauf verstarben. Die Kantonspolizei sucht Zeugen für die weiteren Ermittlungen.
Personen, die Angaben zu diesen Ereignissen machen können, werden gebeten, sich bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei unter der Nummer 027 326 56 56 zu melden.



0 Kommentare
Kommentar schreiben