Mehr als ein Meter tief verschüttet

Skifahrer unter Schnee begraben: Lawinenunfall bei Obergurgl

Am 3. Februar 2025 kam es im Skigebiet Obergurgl zu einem Lawinenabgang mit Personenbeteiligung. Drei Personen waren abseits der Piste unterwegs, als einer von ihnen das Schneebrett auslöste.

Skifahrer unter Schnee begraben: Lawinenunfall bei Obergurgl (Symbolbild)
© IMAGO / imagebroker

Skifahrer unter Schnee begraben: Lawinenunfall bei Obergurgl

Der Unfall ereignete sich gegen 12:30 Uhr, als eine Dreiergruppe aus Schweden im Skigebiet Hochgurgl in eine Variantenabfahrt startete. An der Bergstation Kirchenkar fuhren die Personen im Alter zwischen 33 und 35 Jahren ins ungesicherte Gelände ein.

Laut Polizeibericht fuhr der 34-jährige Snowboarder als Erster in den Hang ein und querte in eine etwa 37 Grad steilen, schattigen Westhang. Dabei löste er ein etwa 100 Meter breites und 150 Meter langes Schneebrett aus, das ihn mitriss. Er wurde infolge etwa 1,20 Meter tief verschüttet. Seine Begleiter begannen umgehend mit der LVS-Suche und konnten den Verunfallten mit Unterstützung eines Pistenretters vollständig ausgraben.

Der Verletzte war ansprechbar, musste jedoch mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus nach Zams geflogen werden. Im Einsatz standen die Pistenrettung Obergurgl, der NAH Alpin 2 und die Bergrettung Obergurgl.

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