Auf vereistem Hang Halt verloren

Tödlicher Bergunfall: Wanderer stürzt 300 Meter in die Tiefe

Am Dienstag (1. April 2025) kam es in Val Gerola in der norditalienischen Provinz Bergamo zu einem Bergunfall. Auf einem vereisten Hang oberhalb des Skigebiets Pescegallo verlor ein 66-Jähriger aus der Region Mailand den Halt. Er stürzte etwa 300 Meter in die Tiefe.

Rettungshelikopter im Einsatz (Symbolbild)
© picture alliance / Lorenzo Mattei

Bergwanderer müssen Absturz ihres Kameraden mitansehen

Medienberichten zufolge ereignete sich der Unfall gegen Mittag in der Nähe des Rifugio Benigni in den Bergamasker Alpen. Zwei weiteren Bergsteiger mussten mitansehen, als der 66-Jährige auf dem eisigen Untergrund den Halt verlor.

Nach dem Notruf eilten ein Rettungshubschrauber, der Bergrettungsdienst sowie die Carabinieri zu Hilfe, konnten jedoch nichts mehr ausrichten. Der Mann hatte sich beim Aufprall schwere Verletzungen zugezogen und verstarb noch an der Unfallstelle. Die beiden Begleiter blieben unverletzt, standen jedoch unter Schock und wurden von den Einsatzkräften betreut.

Die Bergamasker Alpen: Ursprünglicher Geheimtipp

Die Bergamasker Alpen in Norditalien sind ein beliebtes Ziel für Skitourengeher und Wanderer. Diese Gebirgsgruppe, die sich zwischen dem Comer See und dem Val Camonica erstreckt, bietet eine Mischung aus schroffen Gipfeln, sanften Almen und einsamen Tälern.

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