Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet, ereignete sich das Unglück am Donnerstagnachmittag (31. August 2025) oberhalb des norditalienischen Touristenortes Riva del Garda am Nordende des Gardasees. Der Bergsteiger stürzte er etwa 200 Meter in die Tiefe, als er mit drei Freunden vom Gipfel der Cima Sat abstieg.
Der Cima Sat ist ein 1246 Meter hoher Gipfel am Nordende des Gardasees. Er ist von Riva mit dem beliebten Klettersteig erschlossen. Die Rettungskräfte wurden gegen 15 Uhr von den Begleitern alarmiert, konnten aber nur noch den Tod des Verunglückten feststellen. Zur genauen Herkunft des Mannes innerhalb Deutschlands liegen bislang keine Informationen vor.
Die Via Ferrata dell’Amicizia, zu Deutsch "Weg der Freundschaft", zählt zu den beliebtesten Klettersteigen der Region Trentino. Sie ist für ihre langen Leitern, ausgesetzten Passagen und beeindruckenden Ausblicke über den Gardasee bekannt – zieht aber auch regelmäßig weniger geübte Bergsteiger an. Der Steig gilt als technisch mittelschwer, erfordert aber aufgrund seiner Höhe und Exponiertheit Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und alpine Erfahrung. Der Abstieg erfolgt über steile Abstiege zurück nach Riva.
Der tragische Todesfall reiht sich in eine Serie tödlicher Bergunfälle ein, die sich in den vergangenen Wochen in den Alpen ereignet haben – auch in Österreich und anderen Teilen Norditaliens kamen mehrere Wanderer und Bergsteiger ums Leben.



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