Absturz auf über 4000 Metern

Matterhorn: Solo-Bergsteiger am Hörnligrat tödlich verunglückt

Am 4. August 2025 ist ein Bergsteiger am Matterhorn abgestürzt. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

Matterhorn: Solo-Bergsteiger am Hörnligrat tödlich verunglückt
© IMAGO / CHROMORANGE

Matterhorn: Solo-Bergsteiger am Hörnligrat tödlich verunglückt

Der Mann befand sich im Aufstieg über den Hörnligrat, als er gegen 7:30 Uhr auf Höhe des "Unteren Roten Turms" (ca. 4150 Meter) aus unbekannter Ursache den Halt verlor und abstürzte. Ein Augenzeuge setzte die Rettungskette in Gang, woraufhin sich Einsatzkräfte der Air Zermatt per Helikopter auf den Weg zur Unglücksstelle machten.

Bei dem Verunfallten eingetroffen, konnten die Retter allerdings nur noch den Tod des Solo-Bergsteigers feststellen. Laut Mitteilung der Kantonspolizei ist die formelle Identifikation des Verstorbenen im Gange. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

Anspruchsvoll: Über den Hörnligrat auf das Matterhorn

Seit der Erstbesteigung hat das Matterhorn nicht an Faszination eingebüßt, im Gegenteil. Jährlich versuchen sich zwischen 2500 und 3000 Alpinistinnen und Alpinisten am Berg. Der "leichteste" Aufstieg ist der Hörnligrat, eine anspruchsvolle Tour bis zum dritten Grad. Schwierigkeiten beim Aufstieg sind die permanente Ausgesetztheit, die schwierige Wegfindung, die Länge, die Höhe – der Gipfelversuch ist nur für Alpinisten sinnvoll, die diesen Anforderungen gewachsen sind! Der Hörnligrat zählt zu den schwierigsten Normalwegen auf einen Viertausender.

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