Zwei von drei: Lara Neumeier klettert "End of Silence"@(zwischenHeadlineTag)>
Am 26. August 2025 gelang Neumeier nach sieben Tagen der Durchstieg der Tour. Damit reiht sie sich hinter Babsi Zangerl als erst zweite Frau ein, der eine Wiederholung der Linie gelungen ist. Zangerl hatte die Tour im Jahr 2012 gemeistert.
"Nachdem ich im Juni Silbergeier geklettert war, war meine Motivation hoch – also bin ich direkt mit Romy Fuchs zu End of Silence aufgebrochen. Wir hatten zwei epische, aber harte Tage, an denen wir versuchten, vom Boden aus so hoch wie möglich zu kommen", schreibt die 26-Jährige in einem Instagram-Post. Nach einer längeren regen- und krankheitsbedingten Pause kehrte die Kletterin Mitte August zur Wand zurück.
"Nach einem Tag, an dem ich dort oben allein die Griffe gebürstet und zwei weitere Tage lang die Schlüsselseillängen überprüft hatte [...] fühlte mich endlich bereit, es vom Boden aus richtig zu versuchen", blickt Neumeier zurück. Am darauffolgenden Dienstag passte alles – perfekte Bedingungen und "jede Menge Motivation".
Kurz getrübt wurde diese nach einem Sturz gleich in der ersten Seillänge. Doch die Kletterin ließ sich nicht irritieren, startete erneut und bewältigte von da an jede Länge auf Anhieb. Die Rotpunkt-Begehung war nach nur acht Stunden in der Wand gelungen!
Legendär: Die Alpen Trilogie@(zwischenHeadlineTag)>
Im Jahr 1994 von Thomas Huber eröffnet, galt die 360 Meter lange Tour am Feuerhörndl oberhalb der Reiteralm in den Berchtesgadener Alpen schnell als eine der schwierigsten im Alpenraum. Gemeinsam mit Beat Kammerlanders "Silbergeier" im Rätikon und Stefan Glowacz' "Des Kaisers neue Kleider" im Wilden Kaiser bildet die Route die sogenannte Alpen Trilogie. Allen drei Linien ist das Eröffnungsjahr 1994 sowie die Schwierigkeit 8b+ (oberer zehnter Grad!) gemeinsam.
Mit elf Seillängen ist "End of Silence" die längste der drei Routen. Babsi Zangerl bezeichnete sie auch als die "alpinste" der Linien. Lange Jahre stellte die Trilogie das Nonplusultra des anspruchsvollen Mehrseilängenkletterns dar. Bis heute ist nur wenigen Klettererinnen und Kletterern die Wiederholung aller drei Routen Rotpunkt gelungen. Stefan Glowacz selbst war derjenige, der als Erster alle drei Linien durchsteigen konnte.


0 Kommentare
Kommentar schreiben