Sucheinsatz abgebrochen

Auf dem Weg zum 6000. Gipfel: Deutscher Alpinist vermisst

Seit Montagabend (08. September 2025) wird ein erfahrener Alpinist aus Garmisch-Partenkirchen am Tauernhauptkamm vermisst. Trotz groß angelegter Suche mit Hubschraubern und Bergrettungskräften fehlt von dem 62-Jährigen weiterhin jede Spur.

Die Bergretter beim Sucheinsatz in den Hohen Tauern.
© Bergrettung Salzburg

Letztes Lebenszeichen vom Montag

Der deutsche Bergsteiger übernachtete am Sonntag, 7. September, im Hannoverhaus (2.565 m, Gemeinde Mallnitz) und trug am Montagmorgen ins Hüttenbuch ein, dass er als nächstes Ziel das Ali-Lanti-Biwak (2.663 m) erreichen wolle. Das letzte Lebenszeichen stammt von Montagnachmittag um 16.58 Uhr: ein Foto, das den Gipfel des Schwarzkopfes (3.171 m) zeigt. Danach brach der Kontakt ab.

Eine Bekannte, die der Vermisste während seiner Tour regelmäßig mit Bildern versorgt hatte, schlug wenige Tage später Alarm, nachdem er auf Nachrichten nicht mehr reagierte. Der 62-Jährige ist ein sehr erfahrener Alpinist, der bereits mehr als 5.500 Gipfel bestiegen hat. Für dieses Jahr hatte er sich das Ziel gesetzt, seinen 6.000 Gipfel zu erreichen.

<p>Das letzte Bild der vermissten Person: am Schwarzkopf in den Hohen Tauern.</p>

Das letzte Bild der vermissten Person: am Schwarzkopf in den Hohen Tauern.

© Privat

Suche mit Rettungsmannschaften und Helikoptern erfolglos

Am Freitag und Samstag suchten die Bergrettungen Bad Gastein, Mallnitz und Lieser-Maltatal mit Unterstützung von Alpinpolizei und den Polizeihubschraubern Libelle Salzburg und Libelle Klagenfurt großflächig nach dem Vermissten. Mehr als 30 Bergretter, darunter zwölf aus Bad Gastein, waren im Einsatz. Auch das Gebiet rund um den Ankogel (3.252 m) und den Tischlerkarkopf (3.002 m) wurde mehrfach abgeflogen. 

Ohne Ergebnis: Am Samstagnachmittag musste die Suchaktion vorerst ergebnislos beendet werden.

1 Kommentar

Kommentar schreiben
Alfred Schneider

Ist das der Höhenmeter-Kai?