58-Jähriger überlebt 30-Meter-Absturz am Hohen Göll@(zwischenHeadlineTag)>
Der Unfall ereignete sich bereits am 15. September 2025, als Einheimische kurz nach 18:30 Uhr vom Dürreckberg aus Schreie und Absturzgeräusche hörten. Als sie sich den Rufen näherten, sahen sie den Abgestürzten im Gelände und wählten den Notruf. Die Bergwacht und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers "Christoph 14" begaben sich umgehend auf den Weg zur Unfallstelle.
Der 58-Jährige war zwischenzeitlich trotz seiner schweren Verletzungen mit mehreren Brüchen, Platzwunden und Abschürfungen unter Schock stehend wieder aufgestanden und am Unfallort umhergelaufen. Notarzt und Bergretter versorgten den Mann kurz vor Ort, sicherten ihn und entschieden sich aufgrund der einsetzenden Dämmerung für eine schnelle Rettung in einem Sitz.
So konnte ihn der Heli im letzten Tageslicht mit der Winde aufnehmen, in die Scharitzkehl und nach weiterer notärztlicher Versorgung zum Klinikum Traunstein fliegen. Während des Einsatzes meldeten sich kurz nach 19 Uhr zwei Kletterer vom Ausstieg der Alten Westwand, die sich in der Dunkelheit den Abstieg über den Jagerwieselsteig nicht mehr zutrauten. Auch die Seilschaft konnte noch im letzten Tageslicht per Hubschrauber vom Berg geholt werden.
Die Bergtour auf den Hohen Göll: Anspruchsvolle Tour für Erfahrene@(zwischenHeadlineTag)>
Zwei markante Gipfel beherrschen das Bild des Berchtesgadener Talkessels gen Osten hin: das Hohe Brett und der Hohe Göll. Über beide Gipfel führt die sehr aussichtsreiche und äußerst beliebte Überschreitung des dritthöchsten Gipfels im Kranz der Berge um Berchtesgaden. Die Besteigung des Hohen Göll über den Mannlgrat ist eine der größten Unternehmungen in den Berchtesgadener Alpen. Vor allem dann, wenn man auf dem Abstieg noch den Umweg über das Hohe Brett zum Stahlhaus unternimmt.
Eine gute Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Zeitreserven und sichere Wetterverhältnisse sind absolute Voraussetzung für diese alpine Unternehmung.

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Kommentar schreibenImmer wieder schön, wenn normalerweise tödliche stürze glimpflich ausgehen und nebenbei noch 2 andere Bergsteiger unverletzt gerettet werden.