Nach Übernachtung im Winterraum nicht mehr erreichbar@(zwischenHeadlineTag)>
Wie die Bergwacht Hinterstein berichtet, hatte der Bruder des 33-Jährigen den Mann als vermisst gemeldet, nachdem sich dieser am Abend nicht wie besprochen gemeldet hatte. Der Bergsteiger war alleine unterwegs und wollte vom Prinz-Luitpold-Haus über den Jubiläumsweg und das Giebelhaus nach Hinterstein wandern. Dort traf er allerdings nie ein, auch telefonisch war er nicht mehr erreichbar. Zuvor hatte er im Winterraum der Schutzhütte übernachtet.
Die Bergwacht begann gemeinsam mit der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei und der Bergrettung Tirol eine großangelegte Suche mit Einsatz von Drohnen. Dabei konzentrierten sich die Einsatzkräfte vor allem auf die Suche an den üblichen Abstiegswegen. Die Bergrettung Tirol durchkämmte das Einsatzgebiet von österreichischer Seite aus. Eine Suche aus der Luft war aufgrund von Nebel nicht möglich.
Am Folgetag tot aufgefunden@(zwischenHeadlineTag)>
Wegen schlechter Sicht und der Schneelage wurde der Einsatz in den höheren Lagen für die Retter zu gefährlich war, wurde die Suche um zwei Uhr nachts ohne Erfolg unterbrochen. Am gestrigen Montag (10. November 2025) wurde die Suche mit Fußtrupps, Drohnen und insgesamt drei Hubschraubern fortgesetzt. Gegen 9:50 Uhr wurde der Vermisste unterhalb der Lärchwand leblos aufgefunden.
"Leider konnte dieser trotz aller Bemühungen von den Kollegen aus Tirol am späten Vormittag nur noch tot aufgefunden werden. Er war vermutlich vom Weg abgekommen und auf österreichischem Gebiet abgestürzt", teilte die Bergwacht Hinterstein mit. Im Einsatz standen insgesamt zehn Retter der Bergwacht Hinterstein, das Technikteam der Bergwacht Allgäu mit Drohne, die Alpine Einsatzgruppe der Polizei, der Rettungshubschrauber Christoph 17 und zwei "Edelweiß"-Hubschrauber der Polizei.
