- Aktualisierung des Klimaschutzkonzepts: Mehrheit stimmt für aktuellen Kurs
- Wegweiser Hütten 2030 vorgestellt
- Digitale Mitgliederverwaltung im Fokus
- 75 Jahre Alpenverein: Keine einfache Geschichte
- Grünes Kreuz für die Bergwacht
- Sportpreis für Dörte Pietron
- Ehrenamtspreis für Inklusionsprojekt
- Diese Hütten tragen nun das Umweltgütesiegel
Aktualisierung des Klimaschutzkonzepts: Mehrheit stimmt für aktuellen Kurs @(zwischenHeadlineTag)>
Bereits 2021 hat die DAV-Hauptversammlung beschlossen, bis 2030 klimaneutral zu sein. Im Klimaschutzkonzept wurde festgeschrieben, wie der DAV dieses Ziel erreicht: mit einer verbandsweiten Emissionsbilanzierung, Selbstverpflichtungen, DAV-internem CO2-Preis und Zwischenzielen. Mit großer Mehrheit hat sich die Hauptversammlung nun erneut dafür entschieden, diesen Kurs beizubehalten. Der DAV-interne CO2-Preis bleibt bis 2027 bei 140 € pro Tonne, um zweckgebundene Mittel in den Sektionen bereitzustellen.
Wegweiser Hütten 2030 vorgestellt@(zwischenHeadlineTag)>
Zudem wurde der "Wegweiser Hütten 2030" vorgestellt: Dabei handelt es sich um eine übergeordnete, wertebasierte Leitlinie für die Entwicklung von Hütten und Wege mit dem Ziel, diese nachhaltig, klima- und ressourcenschonend zu erhalten und zu betreiben. Inhalte sind u.a.:
Beim Wegeerhalt richtet sich der DAV nach dem Besucherlenkungsbedarf und den naturräumlichen, klimawandelbedingten Veränderungen.
Notwendige Einbauten werden einfach, wartungsarm und der Wegeschwierigkeit angemessen gestaltet.
Die Hütten bieten ausgewogene, emissionsarme Verpflegung mit regionalen Zutaten an.
Hüttenerweiterungen werden vermieden.
Der Ausstoß an Treibhausgasemissionen wird auf den Schutzhütten auf das absolut Notwendigste reduziert.
Die zum Betrieb notwendige Energie speist sich ausschließlich aus regenerativen Quellen.
Digitale Mitgliederverwaltung im Fokus@(zwischenHeadlineTag)>
2018 hat sich der Deutsche Alpenverein auf den Weg in eine flächendeckende Digitalisierung seiner gesamten Strukturen gemacht. Ziel ist es, alle wichtigen Abläufe zentral aus einer Hand zur Verfügung zu stellen. Diese Mitgliederverwaltung konnte bis heute allerdings nicht abgeschlossen werden. Hierauf soll nun der Fokus gelegt werden.
75 Jahre Alpenverein: Keine einfache Geschichte@(zwischenHeadlineTag)>
Im Oktober 2025 jährte sich die Wiedergründung des Deutschen Alpenvereins zum 75. Mal. DAV-Vizepräsidentin Melanie Grimm nahm auf der Hauptversammlung den Jahrestag zum Anlass, auf die wechselvolle Vereinsgeschichte zurückzublicken. Denn der DAV war in den Nationalsozialismus nicht nur eingebunden, sondern unterstützte aktiv die antisemitischen Strukturen und die Verfolgung.
Auch mit der Wiedergründung brach der DAV nicht mit seiner Vergangenheit, sondern berief sich auf "Traditionen" und reaktivierte alte Netzwerke. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit begann erst ab Mitte der 1990er Jahre – auch durch externen Druck. Heute positioniert sich der DAV aufgrund der eigenen Geschichte bewusst für Offenheit, Vielfalt und Toleranz, tritt menschenverachtenden, antisemitischen, rechtspopulistischen und extremistischen Haltungen und Handlungen entgegen.
Grünes Kreuz für die Bergwacht@(zwischenHeadlineTag)>
Traditionell verleiht der DAV auf seiner Hauptversammlung das Grüne Kreuz, eine Auszeichnung im ehrenamtlich organisierten Bergrettungswesen. 2025 wurde Christian Donner von der Bergwacht Oberstdorf ausgezeichnet. Donner ist bereits seit 1991 bei der Bergwacht aktiv und rettete 2022 einem Bergsteiger am Nebelhorn mit einer unglaublichen Leistung das Leben.
Sportpreis für Dörte Pietron@(zwischenHeadlineTag)>
Der DAV-Sportpreis geht 2025 an Dörte Pietron für ihren Einsatz für das Frauenbergsteigen und ihre prägende Arbeit mit und für den DAV-Frauen-Expedkader, den sie zuletzt als Trainerin begleitet hat. Von 2003 bis 2005 war sie selbst Mitglied des DAV-Expedkaders, als erste Frau überhaupt. 2011 rief Dörte Pietron den DAV-Frauen-Expedkader ins Leben – aus der Überzeugung heraus, dass es Räume braucht, in denen Frauen wachsen können, stark werden, Verantwortung übernehmen – und sichtbar sind.
Ehrenamtspreis für Inklusionsprojekt@(zwischenHeadlineTag)>
Mit dem Ehrenamtspreis würdigt der Deutsche Alpenverein herausragende Leistungen im Verband. In diesem Jahr geht der Preis an das Inklusionsprojekt #KLETTERNohneGRENZEN der Sektion Bremen. Die Initiative eröffnet Menschen den Zugang zum Klettersport, die diesen eigentlich gerne ausüben würden, jedoch aufgrund körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen bislang vor Hürden standen.
Diese Hütten tragen nun das Umweltgütesiegel@(zwischenHeadlineTag)>
Seit 1996 vergeben die Alpenvereine das Umweltgütesiegel an Schutzhütten, die im Hüttenbetrieb den Umweltgedanken besonders konsequent umzusetzen. 2025 zeichnet der DAV sechs Hütten aus:
Bodenschneidhaus (Sektion Bodenschneid)
Dresdner Hütte (Sektion Dresden)
Landsberger Hütte (Sektion Landsberg)
Neue Regensburger Hütte (Sektion Regensburg)
Von-Schmidt-Zabierow-Hütte (Sektion Passau)
Wasseralm in der Röth (Sektion Berchtesgaden)





0 Kommentare
Kommentar schreiben