Unfall am Eisfall "Handelsbrücke": Mehrere Sicherungen ausgebrochen@(zwischenHeadlineTag)>
Am 12. Februar 2026 kletterten zwei junge Alpinisten aus dem Bezirk Spittal an der Drau den Eisfall "Handelsbrücke" im Fleißtal in der Gemeinde Heiligenblut. Der Eisfall zählt zu den bekannten Winterzielen der Region und bietet je nach Bedingungen anspruchsvolle Passagen. Nach Angaben der Polizei Kärnten stieg der 24-Jährige in der zweiten Seillänge vor und setzte drei Eisschrauben als Zwischensicherung.
Wie die Polizei berichtet, brach zunächst eine der Sicherungen aus dem Eis. Der Vorsteiger verlor daraufhin den Halt und stürzte ins Seil. Sein 23-jähriger Kletterpartner konnte den Sturz halten. Kurz darauf sollen jedoch auch die weiteren Eisschrauben ausgebrochen sein, wodurch der Alpinist rund zwanzig Meter bis zum Standplatz seines Partners abstürzte.
Erstversorgung und Bergung per Hubschrauber@(zwischenHeadlineTag)>
Der unverletzte Sicherungspartner leistete sofort Erste Hilfe und setzte den Notruf ab. Die Bergrettung Heiligenblut rückte mit fünf Kräften aus, zusätzlich war die Alpine Einsatzgruppe der Polizei mit zwei Beamten im Einsatz. Der schwer verletzte Kletterer wurde mittels Seilbergung vom Rettungshubschrauber Martin 4 aufgenommen und in das Krankenhaus Lienz geflogen

Mögliche Ursachen und Prävention@(zwischenHeadlineTag)>
Zu den genauen Gründen für das Ausbrechen der Sicherungen machte die Polizei keine Angaben. Fachleute weisen jedoch regelmäßig darauf hin, dass Eisqualität, Temperaturverlauf und Setztiefe von Eisschrauben entscheidend für die Haltekraft sind. Besonders in wechselhaften Bedingungen könne die Stabilität des Eises stark variieren. Eine sorgfältige Beurteilung der Eisstruktur und redundante Sicherungstechniken gelten als zentrale Präventionsmaßnahmen.
Die häufigsten Fehler beim Eisklettern haben wir hier für euch zusammengetragen:


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