Skitourengruppe löst Schneebrett in steiler Querung aus@(zwischenHeadlineTag)>
Die vierköpfige, erfahrene Gruppe war bei erheblicher Lawinengefahr (Stufe 3) aufgestiegen und vom Gipfel des Hochecks abgefahren. Oberhalb der Watzmanngrube löste sich auf rund 2.100 Metern Höhe bei einer steilen nordostseitigen Querung ein Schneebrett.
Ein Skifahrer konnte noch ausweichen, der 64-Jährige wurde jedoch erfasst und über steiles, felsdurchsetztes Gelände mit zwei Wandstufen rund 80 bis 100 Meter mitgerissen. Er blieb schließlich teilverschüttet mit freiem Kopf liegen.
Schnelle Kameradenhilfe@(zwischenHeadlineTag)>
Seine Begleiter reagierten sofort, setzten einen Notruf ab und gruben den Verschütteten aus. Die Bergwacht Ramsau sowie der Rettungshubschrauber Christoph 14 wurden alarmiert. Ein Bergretter und ein Notarzt wurden per Winde an der Unfallstelle abgesetzt. Anschließend wurde der Verletzte aus dem Gefahrenbereich geborgen, im Tal weiter versorgt und ins Klinikum Traunstein geflogen.
Die drei unverletzten Personen konnten selbstständig abfahren und wurden im Tal von der Bergwacht betreut. Insgesamt waren acht Einsatzkräfte im Einsatz.
Watzmann-Hocheck: Beliebtes Skitourenziel im Frühling@(zwischenHeadlineTag)>
Der Bereich oberhalb der Watzmanngrube zählt zu den klassischen, aber anspruchsvollen Skitourenabfahrten im Watzmann-Massiv. Steile Hänge, nordostseitige Exposition und felsdurchsetztes Gelände sorgen hier lange für gute Schneeverhältnisse, aber oftmals auch für kritische Lawinensituationen.

