Rotwand: Gestürzter Wanderer benötigt Hubschrauberrettung
Am 8. Juni ist die Bergwacht Schliersee zu einem gestürzten Wanderer im Bereich der Rotwand ausgerückt. Der Mann hatte sich bei einem Sturz Verletzungen zugezogen und klagte über starke Schmerzen. Um eine schnelle medizinische Versorgung sicherzustellen, wurde zusätzlich der Rettungshubschrauber "Christoph Murnau" alarmiert.
Ein Luftretter wurde am Albert-Link-Haus aufgenommen und unterstützte die Einsatzkräfte bei der Versorgung des Patienten vor Ort. An dem Einsatz beteiligt waren drei Bergretter der Bergwacht Schliersee, ein Bergretter der Bergwacht Hausham sowie die Besatzung des Rettungshubschraubers. Weitere Angaben zur Schwere der Verletzungen machte die Bergwacht zunächst nicht.
Auch im Voralpenland immer aktuelle Bedingungen checken
Der Einsatz verdeutlicht einmal mehr, dass auch an beliebten Voralpengipfeln wie der Rotwand weiterhin Vorsicht geboten ist. Zwar locken die Temperaturen viele Bergsportler in die Berge, in höheren Lagen finden sich jedoch nach wie vor Altschneefelder, aufgeweichte Wege und stellenweise rutschige Passagen. Besonders in nordseitigen Bereichen können Schneereste den Untergrund verdecken und die Sturzgefahr erhöhen.
Bergwachten und Alpenvereine raten daher weiterhin zu einer sorgfältigen Tourenplanung. Wer aktuell in den Bayerischen Alpen unterwegs ist, sollte die Verhältnisse vorab prüfen und seine Ausrüstung den teilweise noch frühjahrs- beziehungsweise winterlichen Bedingungen im Gebirge anpassen.


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