Wanderer stürzt am Fuderheuberg rund 70 Meter ab
Ein Bergwanderer hat am Wochenende (13.-14. Juni 2026) bei Piding einen schweren Absturz überlebt. Der 30-Jährige war am Fuderheuberg südwestlich der Gemeinde unterwegs, als er rund 70 Höhenmeter über steiles, rutschiges Gelände abstürzte und unmittelbar vor einer senkrecht abfallenden Felswand zum Liegen kam.
Nach Angaben der Polizei hatte der Mann den 1350 Meter hohen Fuderheuberg besteigen wollen, war jedoch vom markierten Weg abgekommen und in wegloses Gelände geraten. Dort setzte er seinen Aufstieg in ungeeignetem Schuhwerk fort, verlor auf dem rutschigen Untergrund den Halt und stürzte ab. Zwischenzeitlich verlor er das Bewusstsein.
Zeugen hatten am Samstagmittag Hilferufe aus dem Bereich des Berges gehört und die Rettungskräfte alarmiert. Daraufhin starteten Polizei und Bergwacht Bayern eine großangelegte Suchaktion, unterstützt von einem Hubschrauber. Rund eine Stunde nach der Alarmierung entdeckte ein Fußtrupp der Bergwacht den Verletzten im steilen Gelände.
Die Einsatzkräfte sicherten den Mann, stellten die Erstversorgung sowie den Wärmeerhalt sicher und übergaben ihn nach notärztlicher Versorgung an den Rettungsdienst. Mit dem Christoph 14 wurde der 30-Jährige schließlich in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen.
Über die Wanderung auf den Fuderheuberg (1350 m)
Der Fuderheuberg ist ein vergleichsweise wenig besuchter Gipfel in den Chiemgauer Alpen und bietet eine ruhige Alternative zu den bekannteren Bergen der Region. Der Aufstieg verläuft überwiegend über Wald- und Forstwege, später auch über schmalere Bergpfade mit teils steileren Abschnitten. Der Gipfel selbst ist bewaldet, bietet aber kleinere Aussichtspunkte mit Blick ins Saalachtal und Richtung Hochstaufen.

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