Starke Leistung in "Affinità elettive" (9a+)

Erfolg in den Dolomiten: Eva Hammelmüller klettert zweite 9a+

Nach ihrer ersten 9a+ im Frühjahr hat Eva Hammelmüller den nächsten Coup gelandet: Die Österreicherin kletterte in den Dolomiten die anspruchsvolle Route "Affinità elettive" (9a+) – und brauchte dafür nur eine Woche.

Erfolg in den Dolomiten: Eva Hammelmüller klettert zweite 9a+
© Felix Mast

Nächster Meilenstein: Eva Hammelmüller gelingt "Affinità elettive" (9a+)

Die österreichische Spitzenkletterin Eva Hammelmüller hat mit "Affinità elettive" (9a+) in den Dolomiten ihre zweite Route im Schwierigkeitsgrad 9a+ erfolgreich geklettert. Für die Rotpunktbegehung der rund 60 Meter langen Ausdauerroute am Klettergebiet Capanna Bill benötigte die 26-Jährige lediglich eine Woche. Die Linie war erst vor rund einem Jahr vom Italiener Andrea Milani erstbegangen worden und ist den Brüdern Luca und Mario Prinoth gewidmet.

Sie folgt einer markanten blauen Gesteinsader und gilt als anspruchsvoller Ausdauertest. Besonders die Ästhetik habe sie fasziniert, erklärte Hammelmüller nach ihrem Erfolg: "Die Route ist außergewöhnlich schön – und genau das hat mich mehr als alles andere motiviert, sie zu klettern. Ich habe diese Reise geliebt." Erst im April hatte Hammelmüller mit "Bombardino" (9a+) in Arco ihre erste Route dieses Schwierigkeitsgrades geklettert. Mit der Wiederholung von "Affinità elettive" unterstreicht sie ihr Können.

Über "Affinità elettive" (9a+)

"Affinità elettive" befindet sich am Klettergebiet Capanna Bill in den Dolomiten und wurde 2025 von Andrea Milani erstbegangen. Die rund 60 Meter lange Linie folgt einer bereits vom Parkplatz aus sichtbaren blauen Gesteinsader und verlangt vor allem enorme Ausdauer sowie die Fähigkeit, konstant im oberen Leistungsbereich zu klettern. Mit dem Schwierigkeitsgrad 9a+ zählt sie zu den anspruchsvollsten Sportkletterrouten Italiens.

Wer ist Eva Hammelmüller?

Eva Hammelmüller (*2000) zählt zu den erfolgreichsten österreichischen Sportkletterinnen ihrer Generation. International machte sie zunächst im Wettkampfklettern auf sich aufmerksam, bevor sie sich zunehmend auf anspruchsvolle Felsklettereien konzentrierte. In den vergangenen Jahren gelangen ihr zahlreiche sehr anspruchsvolle Rotpunktbegehungen. Mit "Bombardino" in Arco und "Affinità elettive" in den Dolomiten verbuchte sie zuletzt ihre ersten beiden Routen im Schwierigkeitsgrad 9a+ für sich. 

Text von Lubika Brechtel

1 Kommentar

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Kickl-Fan

Glückwunsch Evi, wir kennen sie ganz gut. Eine wirklich tolle Frau mit dem Herz am rechten Fleck.