Auf Laub ausgerutscht: Bergrettung steigt zur Unfallstelle ab
Am Mittwochvormittag (07. Oktober 2026) war eine Wanderin am Plombergstein bei St. Gilgen unterwegs. Rund 60 Meter unterhalb des Gipfels verlor sie nach Angaben der Bergrettung auf Laub den Halt und rutschte über eine Böschung ab. Die Frau hatte dabei Glück: Nur etwa einen Meter weiter hätte eine rund 20 Meter hohe Felswand gelegen. Sie zog sich lediglich Abschürfungen zu.
Nach dem Unfall kontaktierte die Wanderin ihre Unterkunftgeberin per Handy und schickte ihr Fotos von ihren Verletzungen. Die Quartiergeberin verständigte daraufhin die Polizei. Um 10:40 Uhr wurde die Bergrettung St. Gilgen alarmiert. Sieben Bergretter machten sich auf den Weg. Die Unfallstelle lag nach Angaben der Einsatzkräfte in der Nähe der Mehrseillängen-Klettertour "Juniperus".
Die Retter mussten zunächst rund 120 Meter zu der Frau absteigen. Anschließend wurde sie mit einem Mannschaftsflaschenzug am Seil nach oben gebracht. Den weiteren Weg ins Tal konnte die Wanderin selbstständig antreten, begleitet von den Bergrettern. Nach zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Die Frau kehrte anschließend in ihre Unterkunft zurück.
Herbstliche Verhältnisse am Plombergstein teilweise tückisch
Der Unfall ereignete sich in einem felsnahen Bereich des Plombergsteins. Neben Wanderwegen gibt es dort auch mehrere Kletterrouten. Die herbstlichen Bedingungen mit Laub auf dem Untergrund können auf steilen Passagen zusätzlichen Haltverlust begünstigen.



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