Lawinenabgang im Schöngraben: Freerider im Tiefschnee überrascht@(zwischenHeadlineTag)>
Laut einer Presseaussendung der Polizei Tirol vom 16. Februar 2026 befand sich eine dreiköpfige Snowboardgruppe aus Deutschland im Variantenbereich des Skigebiets St. Anton am Arlberg. Die Gruppe war vom Kappal in Richtung des sogenannten Schöngraben unterwegs und folgte dabei bestehenden Spuren. Nach Angaben der Polizei versuchten die Snowboarder anschließend, wieder in den gesicherten Skiraum zurückzukehren.
Aufgrund des hüfthohen Tiefschnees schnallte der 29-Jährige sein Snowboard ab und querte stapfend den Hang. Zeitgleich befand sich auch der 27-Jährige in der Querung, als sich oberhalb der Gruppe ein Schneebrett löste.
Zwei Snowboarder mitgerissen – Airbag verhindert Schlimmeres@(zwischenHeadlineTag)>
Der 29-Jährige wurde rund zweihundert Meter von den Schneemassen mitgerissen. Er konnte seinen Lawinen-Airbag auslösen und kam an der Oberfläche zum Liegen. Der Notarzthubschrauber “Gallus 3” barg den Mann per Tau und brachte ihn unverletzt ins Tal.
Der 27-Jährige wurde etwa fünf Meter weit mitgerissen, blieb ebenfalls unverletzt und konnte selbstständig in den gesicherten Bereich zurückfahren. Der dritte Snowboarder wurde nicht erfasst.
Große Lawinengefahr: Suche nach weiteren Verschütteten abgebrochen@(zwischenHeadlineTag)>
Um auszuschließen, dass weitere Personen betroffen waren, suchte ein Flugretter am Tau den Lawinenkegel mit LVS-Gerät ab. Die Polizei berichtet von mehreren frischen Lawinenanrissen im gesamten Bereich. Aufgrund einer raschen Wetterverschlechterung musste die Suche unterbrochen werden. Zwischenzeitliche Abklärungen ergaben keine Hinweise auf weitere Beteiligte, weshalb der Einsatz um 15:30 Uhr beendet wurde.
Einsatzkräfte und Bedingungen am Arlberg@(zwischenHeadlineTag)>
Im Einsatz standen die Bergrettung St. Anton am Arlberg, der Notarzthubschrauber “Gallus 3” sowie die Alpinpolizei. Die Polizei Tirol verweist auf die große Lawinengefahr, die an diesem Tag im Arlberggebiet herrschte. Bei solchen Bedingungen raten Experten generell zu defensiver Routenwahl, vollständiger Notfallausrüstung und vorsichtigem Verhalten in steilem, ungesichertem Gelände.


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