Kletterboom am Fels

Klettern als Trendsport: Wird es am Fels langsam zu voll?

Klettern ist nicht mehr Nische – Klettern ist Trendsport. Der Fels ist längst zum Image geworden, Bouldern zum Lifestyle. Doch was passiert, wenn zu viele diesem Bild folgen? Droht der Sport an seiner Popularität zu scheitern? Eine Bestandsaufnahme.

Ein ganz normaler Sommertag an den Ewigen Jagdgründen im Zillertal: Traumfels, kurzer Zustieg, dichte Bohrhaken – und selten ist man allein am Wandfuß.
© Simon Schöpf

Kletterboom: Wie aus einer Nische ein Trendsport wurde

Wenn man wissen will, wie mainstreamig der Klettersport wirklich geworden ist, muss man sich nur mal die Autowerbung ansehen. Autowerbung? Zweimal ist mir so eine zuletzt beim Radeln ins (auch meist sehr ausgelastete) Kletterzentrum Innsbruck aufgefallen.

Da wirbt eine Automarke mit einem Boulder-Sujet für ihr Premium-Campingmodell: Eine junge Frau turnt neben einem grillenden Mann – sicherheitshalber über geschätzten acht Crashpads.

Oder, ein anderes Mal und eine andere Marke: Deren Offroad-Vehikel gibt es sogar als eigene "The North Face"-Edition. Beworben mit einem Kletterer, der routiniert die überhängende Schlüsselstelle über dem rechten Rücklicht meistert.

<p>Beliebtes Klettergebiet im Zillertal:  In den ewigen Jagdgründen gibt es besten Granit mit kurzem Zustieg!</p>

Beliebtes Klettergebiet im Zillertal:  In den ewigen Jagdgründen gibt es besten Granit mit kurzem Zustieg!

© Simon Schöpf

Außerdem gesehen: Eine Kletterin, die für ein Energieunternehmen auf einer Staumauer mit Plastikgriffen turnt, dazu fesche Kletterer auf Joghurtverpackungen (3 % Fettanteil). Darüber kann man schmunzeln, aber eines steht fest: Klettern ist werbe- und damit massentauglich geworden. Seit dem legendären Werbespot der Huberbuam für Süßes hat sich einiges getan. Olympia zum Beispiel.

Fakten gefällig? Bitte: In Deutschland stieg die Zahl der aktiv Kletternden laut DAV von geschätzten 70.000 im Jahr 1990 auf über eine Million im Jahr 2023. Besonders das Bouldern legte zu – mittlerweile gibt es über 500.000 Aktive.

Ähnlich wuchs die Infrastruktur: Waren es 1990 noch rund 20 künstliche Kletteranlagen, sind es heute über 550 Kletter- und Boulderhallen. Weltweit schätzt man die Community auf 40 bis 50 Millionen Menschen.

<p>Hier geht´s ins Kletterparadies! </p>

Hier geht´s ins Kletterparadies! 

© Simon Schöpf

Vom Hallensport an den Fels: Sind wir schon zu viele?

ouldern ist längst als hippe After-Work-Aktivität etabliert, in den Städten sprießen die Hallen nahezu im Jahrestakt aus dem Boden. Der Corona-Lockdown bremste zwar den Indoor-Betrieb, doch das Klettern im Freien profitierte von der Pandemie.

Ein Großteil zieht es früher oder später an den Fels – etwa 70 Prozent der Hallenkletterer und 30 Prozent der Hallenboulderer. Eine Entwicklung, die manche Reviere deutlich zu spüren bekommen. Damit zur zentralen Frage: Sind wir schon zu viele?

<p>Neue Brutschutztafel vom ÖAV: ­Gesperrt werden nur einzelne Routen, nicht der ganze Klettergarten.</p>

Neue Brutschutztafel vom ÖAV: ­Gesperrt werden nur einzelne Routen, nicht der ganze Klettergarten.

© Klettergarten Silz

Ein paar Beispiele: In Margalef (Spanien) regeln seit Oktober 2025 Schranken die Zufahrt – Durchfahrt nur noch mit Online-Reservierung, gegen Gebühr und mit Fahrzeug-Obergrenze. Über Magic Wood (Schweiz) heißt es immer wieder, es stehe kurz vor der Schließung. In der Fränkischen Schweiz sorgen zugeparkte Zufahrten für Ärger in kleinen Gemeinden; der Sektor "Frankenwohnheim" wurde dauerhaft gesperrt, ein großes "Klettern verboten"-Schild hängt vor der Wand.

Laghel bei Arco, High-End-Klettergarten mit potenzieller 9c-Route: Die Grundstücksbesitzerin verbietet neuerdings den Zugang. Bei Tessari östlich des Gardasees montierten Anwohner Ende 2024 kurzerhand die Bohrhaken ab: "Climbers go Home" war zu lesen. Natürlich ist das eine unvollständige Liste von Extrembeispielen. Aber es gibt sie, und ihre Zahl dürfte eher steigen als sinken.

Ein wenig paradox ist das schon: Gerade die Sehnsucht nach möglichst unberührter Natur treibt uns Kletterer ins Gebirge und an den Naturfels. Doch je mehr Menschen diesem Ruf folgen, desto weniger unberührt werden die Plätze zwangsläufig. Ein Dilemma?

<p>Zugang geregelt: Im Zillertal ist Wildcampen dank Übernachtungs-Parkplatz mit Toilette zum Glück kein dringendes Problem. </p>

Zugang geregelt: Im Zillertal ist Wildcampen dank Übernachtungs-Parkplatz mit Toilette zum Glück kein dringendes Problem. 

© Simon Schöpf

Klettern im Zillertal: Vom Secret Spot zum Hotspot

Ein Schwenk ins Tiroler Zillertal, einem der Granit-Hotspots der Alpen. Auch hier hat das Felsklettern in 20 Jahren einen enormen Aufschwung erlebt – doch das Tal fand kreative Lösungen, noch bevor die Lage eskalierte. Markus Schwaiger ist einer der Pioniere des modernen Sportkletterns im Tal und heute im Österreichischen Alpenverein dafür zuständig.

In den aktuell populären Ewigen Jagdgründen war man damals noch "fix allein", erzählt er. "Irgendwann waren alle Routen geklettert, also haben wir einfach selbst neue Linien eingebohrt." Später kamen die Bouldergebiete dazu, fleißig wurden Blöcke vom Moos befreit.

<p>"Wir kamen vom Fels. Für uns waren Rücksicht und Eigenverantwortung selbstverständlich." Markus Schwaiger, ÖAV Sportklettern.</p>

"Wir kamen vom Fels. Für uns waren Rücksicht und Eigenverantwortung selbstverständlich." Markus Schwaiger, ÖAV Sportklettern.

© Markus Schwaiger

"Wir haben aber gemerkt, dass die Sachen hinter uns wieder zuwuchern, weil niemand daran geklettert ist." Auch deshalb brachte Schwaiger 2004 den ersten Kletterführer fürs Zillertal heraus. Damit wurde das Gebiet überregional bekannt.

Es folgten Weltklassewände wie die Nasenwand und Bergstation, die Szene wuchs rasant, anfangs getragen von lokalen Vereinen wie den Stonemonkeys. Doch mit dem Boom kamen erste Probleme: Parkplatznot, Wildcamping, Müll in den Wiesen. Konflikte mit Bauern und Grundbesitzern waren die Folge.

"Früher hat man halt mit dem Bauern geredet. Der hat gesagt: 'Solange ihr die Blöcke nicht wegtragts, ist mir alles egal.' Später hat derselbe Bauer den Block gesperrt, weil sein Schlepper öfter von Boulderern eingeparkt wurde", erinnert sich Schwaiger. Und: "Da haben schon mal Leute mitten auf der Wiese gegrillt. Dass der Grundbesitzer da irgendwann ausrastet, ist klar."

<p>Nachhaltig erschlossenes Bouldergebiet: Bernd Zangerl bouldert in Rakchham im indischen Himalaja.</p>

Nachhaltig erschlossenes Bouldergebiet: Bernd Zangerl bouldert in Rakchham im indischen Himalaja.

© Shangrila

Halle trifft Naturfels: Was verändert sich beim Klettern?

Die Gleichung "mehr Menschen bedeuten mehr Probleme" scheint für manche Orte zuzutreffen. "Früher waren es halt zwei oder drei, die es nicht gecheckt haben. Jetzt sind es dementsprechend mehr. Die meinen, hinter ihnen käme ein Putztrupp mit Staubsauger."

Seit Corona ist der Zustrom noch einmal gewachsen, vor allem bei Kletterern, die in der Halle sozialisiert werden und erst später an den Fels kommen. Dabei gehe der Bezug zur Natur oft verloren, meint Schwaiger: "Wir kamen vom Fels. Für uns waren Rücksicht und Eigenverantwortung selbstverständlich. Davon können wir heute leider nicht mehr bei allen Neulingen ausgehen."

<p>Ein Novembertag am beliebten ­Falesia Dimenticata in den Brenta-Dolomiten: Es wuselt wie in ­einer Kletterhalle.</p>

Ein Novembertag am beliebten ­Falesia Dimenticata in den Brenta-Dolomiten: Es wuselt wie in ­einer Kletterhalle.

© Simon Schöpf

Darum verschieben sich auch die Themen im Alpenverein: Wo früher die Sicherungstechnik dominierte, sind heute Aufklärung und Besucherlenkung mindestens gleichwertig. Neben dem Video zur Sicherung gibt es nun in jedem Clip einen Teil über den Respekt am Berg und Hinweistafeln zum Brutvogelschutz. Mit der Popularität stieg im Zillertal der Druck, etwas zu tun.

Die Lösung? Ein umfassendes "Kletterkonzept Zillertal", gemeinsam erarbeitet mit dem Alpenverein, dem Tourismusverband, den Erschließern und Grundbesitzern. Es regelte erstmals die Zuständigkeiten, Pachtverträge und Parkplätze.

Wo hinten im Tal ein Campingplatz fehlte, entstand ein Parkplatz mit Toilette, auf dem man gegen Gebühr übernachten darf. Der Alpenverein unterhält die Klettergärten, der Tourismusverband finanziert. Ein Paradebeispiel für ein gelungenes Miteinander?

<p>Bernd Zangerl zu Besuch beim ­Dorfältesten von Rakchham.</p>

Bernd Zangerl zu Besuch beim ­Dorfältesten von Rakchham.

© Shangrila

Nachhaltig klettern: Wie Besucherlenkung den Fels schützen kann

Seit dem Jahr 2025 gehört der Tourismusverband Mayrhofen-Hippach zum "Climbers Paradise Tirol". Dieser Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, den Klettersport nicht nur sicher, sondern auch nachhaltig zu gestalten.

"Gerade im Zillertal ist die Besucherlenkung das Anliegen Nummer eins", erklärt Obfrau Maria Wirtenberger. "Klettern ist ein wunderbarer Sport, jeder sollte ihn an der frischen Luft ausleben können."

Langfristig klappe das nur mit dem passenden Verhalten – daher der Fokus auf die Kampagne "Climbing with Respect", die sich für ein umweltbewusstes und nachhaltiges Klettern einsetzt. "Wir alle sind gefordert, unser Freizeitverhalten zu überdenken. Das beginnt bei der Müllvermeidung und reicht bis zur Anreise mit Öffis statt dem Privatauto."

<p>Klettern in der Natur: Mit dem Boom des Klettersports wächst auch der Druck auf beliebte Felsgebiete.</p>

Klettern in der Natur: Mit dem Boom des Klettersports wächst auch der Druck auf beliebte Felsgebiete.

© Pexels

Dazu ist Klettern längst zu einem eigenständigen Tourismuszweig avanciert, mit dem sich auch lokal Geld verdienen lässt. Schwaiger betont, wie wichtig es ist, die Einheimischen aktiv einzubinden: "Wenn die Leute vor Ort sehen, dass nicht nur irgendwelche Aussteiger zum Klettern kommen, sondern dass von der Familie bis zum Manager alles dabei ist, dann kann das eine gegenseitige Bereicherung sein."

Kalymnos zeige das Potenzial: "Ohne die Felsen wäre auf der griechischen Insel gar nichts los – die lieben die Kletterer dort!" Wichtig sei: "Wenn ein Klettergebiet eingerichtet wird, muss das ganze Drumherum mitgedacht werden – vom Anrainer bis zum Busfahrplan." Denn: "Wenn es die Natur nicht mehr packt, macht Klettern auch keinen Spaß mehr."

Bouldern in Rakchham: Wie nachhaltige Erschließung gelingen kann

Zurück nach Margalef, wo die Lage über Jahre eskalierte: wild parkende Autos, überquellende Mülltonnen, nächtliche Lagerfeuer, ein Ort aus dem Takt. Der Fall steht für eine strukturelle Herausforderung, der Klettergebiete in ganz Europa begegnen: Social Media, billige Flüge und der Boom der Hallen setzen einst stille Täler auf die globale Kletterkarte – oft schneller, als sich ländliche Verwaltungen darauf einstellen können.

<p>Bouldern ist beliebter denn je! Rücksicht und ein respektvoller Umgang mit der Natur sind entscheidend.</p>

Bouldern ist beliebter denn je! Rücksicht und ein respektvoller Umgang mit der Natur sind entscheidend.

© Pexels

Dass Erschließung auch anders geht, zeigt ein weiterer Fleck Erde: Rakchham, tief im indischen Himalaja. Dort hat das Tiroler Boulder-Urgestein Bernd Zangerl mit Freunden über 15 Jahre ein Weltklassegebiet erschlossen und lange geheim gehalten; erst im Herbst 2025 erschien der Führer dazu."Alles dort ist mit der lokalen Bevölkerung abgestimmt: Auf welchem Land sind wir unterwegs, wo dürfen wir bouldern, wo nicht", sagt er.

Zangerl kennt beide Extreme – in Magic Wood war er ebenfalls Pionier und sah, was ein Zuviel anrichtet. "So eine Situation wollte ich in Indien unbedingt vermeiden. Wir sind immer nur zu Gast in der Natur."

Sein Ansatz ist ein Permit-System, das den Zugang regelt und die Wertschöpfung bei den Einheimischen lässt. Guides werden ausgebildet, Unterkünfte gebaut, lokale Trainingsgruppen entstehen. Für ein entlegenes Bergdorf attraktive Zukunftsaussichten, für das sensible Ökosystem verkraftbar.

<p>Klettern in der Halle: Für viele beginnt hier der Einstieg in den Klettersport – bevor es später an den Fels geht.</p>

Klettern in der Halle: Für viele beginnt hier der Einstieg in den Klettersport – bevor es später an den Fels geht.

© Pexels

Klettern mit Verantwortung: Damit aus dem Mehr kein Zuviel wird

Klettern ist ein wunderbarer Sport, und es ist gut, dass ihn immer mehr Menschen ausüben. Doch die Kehrseite zeigt sich bereits am Fels: überlaufene Klettergärten, überlastete Infrastruktur, Müll, Konflikte. Manche Gebiete stöhnen unter dem Andrang und mussten mit Restriktionen reagieren.

Ob Schranken, Buchungssysteme und Tageslimits das richtige Werkzeug sind, bleibt umstritten. Klar ist: Ohne Besucherlenkung, Reinvestition in die Infrastruktur und offene Kommunikation drohen Hotspots an der eigenen Popularität zu ersticken. Das größere Risiko liegt vielleicht nicht in der Überfüllung selbst, sondern in der Frage, ob die ursprüngliche Kletterkultur aus Gastfreundschaft, Gemeinschaft und Naturerlebnis diesen Wandel übersteht.

<p>Überfülltes Klettergebiet? Hier weit weg. Wer es einsamer mag, sollte sich vielleicht im Alpinklettern üben ... </p>

Überfülltes Klettergebiet? Hier weit weg. Wer es einsamer mag, sollte sich vielleicht im Alpinklettern üben ... 

© Pexels

Noch ist es kein flächendeckendes Zuviel. Doch die Warnsignale mehren sich. Für die Community heißt das, künftig noch stärker Rücksicht zu nehmen. Konkret: möglichst öffentlich anreisen; nur parken, wo es erlaubt ist; Müll mitnehmen; nicht wild campen; Flora und Fauna respektieren; lokale Regeln und Sperrungen einhalten.

Denn letztlich wollen wir doch alle dasselbe: unsere Leidenschaft auch in Zukunft draußen ausüben, ohne der Natur oder uns gegenseitig zu schaden. Verantwortungsbewusstsein und lokale Initiativen wie "Climbing with Respect" sind der Schlüssel, um ein Miteinander von Klettersport, Natur und Lokalbevölkerung zu gewährleisten.

Schafft die Szene diesen Spagat, lässt sich der Andrang am Fels auch langfristig naturverträglich gestalten. Damit aus dem "Mehr" an Kletternden auch zukünftig kein "Zuviel" wird.

Text von Simon Schöpf

3 Kommentare

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Michael Bernhardt

Jeder möchte halt etwas vom großen Kuchen abhaben. Die Einen produzieren analoge und digitale Führer, versehen Parkplätze und Fels mit Koordinaten, so dass jeder Ortsunkundige Dank GPS an den Felsen kommen kann. Die nächsten bieten eine Dienstleistung für das professionelle Einbohren von Felsen an, die natürlich dankend von einigen Einheimischen in Anspruch genommen wird, um den zahlungswilligen Klettertouristen in ihre Lokalitäten zu locken. Damit auch möglichst viele Kletterer kommen, werden Wege in die Natur geschlagen, Wandfüße eingeebnet und die Bohrhaken am besten in Meterabständen in den Fels getrieben. So können eben auch völlig ungeübte Menschen die neue Sportstätte erreichen und sich notfalls mit dem Clipstick bis zum Umlenker hocharbeiten. Und die Kletterprofis posten unermüdlich ihre neusten Erfolge in den sozialen Medien und schaffen somit einen Anreiz für diejenigen, die meinen, im Trend zu sein, wenn sie an den gleichen Orten wie die großen Kletterstars unterwegs sind.
Es ist genauso, wie es Seb beschrieben hat: "Evtl sollte man halt drüber nachdenken ... ". Leider denkt niemand nach. Sobald es um Profit oder soziale Anerkennung geht macht sich keiner Gedanken darüber, dass sein Tun und Handeln auch negative Effekte haben könnte. Und interessanterweise haben sich einige, die vor 30 Jahren noch alleine an den Felsen unterwegs waren, bereits ein Stückchen Kuchen angeschnitten.

Seb

Stimmt, es wird immer mehr am Fels, aber auch nicht an jedem. Den Hauptandrang sieht man dann doch immer an den hallenähnlich eng gebohrten Wänden mit vielen leichteren Touren. Evtl sollte man halt drüber nachdenken ein paar Felsen an denen der Betrieb keinen stört zu "opfern" und diese hallengleich zu sichern. Den Rest im Gebiet dann etwas klassischer sichern, auf den Bohrhaken verzichten wenn mobil möglich ist und so die Eigenverantwortung der Leute dort erhöhen und den Betrieb durch die höhere Einstiegshürde reduzieren. Hier im Altmühltal/Regensburg lässt sich das super beobachten, während an den zwei-drei "Hallen" Felsen in Schönhofen die Hölle los ist, ist man nen paar km weiter im klassischeren Altmühltal oft fast alleine und selbst wenn nicht, ist's doch ein merklich anderes Publikum.

Ferdl

Was für ein peinliches Gejammer