Hoch-Tirol-Trail: Auf Schmugglerpfaden in die Wilde Leere
Schmuggler nahmen den Weg vom Südtiroler Ahrntal ins Osttiroler Virgental früher gerne. Weil dort kaum Menschen unterwegs waren. Mit dem Hoch-Tirol-Trail ändert sich das gerade. Einsamkeit findet man dort trotzdem – reichlich.

- Von Südtirol nach Osttirol: Eine Grenzwanderung mit Geschichte
- "Drüben gibt es eh nur Schutt und Steine, bei uns aber ist alles grün."
- 28 Kilometer in drei Tagen
- Zweite Etappe: Schutt, Geröll und Steine - es wird hochalpin!
- Ahrner Kopf: Willkommene Gipfeloption mit Gletscherblick
- Klimawandel: Vom Firngipfel zum Schutthaufen
- Die Clarahütte: Gemütlicher Ausklang vor dem großen Finale
- Hoch, Tirol!
- Hoch-Tirol-Trail: Kasern – Lenkjöchlhütte
- Hoch-Tirol-Trail: Lenkjöchlhütte – Clarahütte
- Hoch-Tirol-Trail: Clarahütte – Prägraten
Von Südtirol nach Osttirol: Eine Grenzwanderung mit Geschichte
So hatte sich Martin Stolzlechner das nicht vorgestellt: Gerade erst hatten die Macher vom Hoch-Tirol-Trail den steilen Pfad durch die Flanke des Umbaltals in Schuss gebracht. Hatten mit Spitzhacken und Schaufeln die gröbsten Unebenheiten beseitigt.
Mit zahllosen frischen, roten Farbklecksen im Blockfeld-Labyrinth unterm Vorderen Umbaltörl für Orientierung gesorgt. Da, wo es nötig ist, den Steig stabilisiert. Und jetzt das: Der Bergführer muss sich mit seinem Grüppchen einen neuen Weg suchen. Über verschlammtes Geröll rutschen. Durch metertiefe Bachrunsen kraxeln.
Ein heftiger Starkregen hat an den Tagen zuvor Muren aus den Wänden der Unteren Rötspitze zu Tal geschickt und all die Wege-Arbeiten zunichte gemacht.
Doch das waren nur Start-Schwierigkeiten für den Hoch-Tirol-Trail. Im mittlerweile vierten Sommer hat sich das grenzüberschreitende Projekt längst etabliert. Und so startet der Guide Stolzlechner im Südtiroler Ahrntal – seiner Heimat – regelmäßig zu der hochalpinen Tour.

1 Kommentar
Kommentar schreibenBeginnt man mit "Neue Fürther", "Neue Prager", "Badener" und "Bonn-Matreier" (Bodenalm bis Ströden ggf. Hüttentaxi) und fügt nach der "Clarahütte" noch die "Birnlückenhütte" dazu, kann man (ggf. mit kaiserschmarrn-Zwischenstopp in der "Warnsdorfer Hütte" und rucksackfreiem Abstecher aufs Gamsspitzl) nach einem schönen Schlussabend im "Krimmler Tauernhaus" die Krimmler-Wasserfälle genießen und kommt problemlos ab Krimml mit dem Bus nach Hollersbach zurück und hat schön den Großvenediger umrundet.
Die DAV-Sektion Sinsheim hat diese Traum-Tour im letzten Jahr gemacht. Klare Empfehlung!
Viele Grüße
Ralf