Von Lawine erfasst und verschüttet: Skitourengeher kann sich selbst befreien@(zwischenHeadlineTag)>
Der 61-jährige war gemeinsam mit Freunden zum Deferegger Pfannhorn unterwegs, als auf etwa 2700 Metern Wetter und Sicht so schlecht wurden, dass sich die Gruppe zur Umkehr entschied. Der Österreicher beschloss laut Bericht der Polizei Tirol als einziger, weiter in Richtung Gipfel aufzusteigen. Dabei löste sich in einem steilen Hang östlich des Gipfels ein Schneebrett, das den Mann erfasste, mitriss und teilverschüttete.
Der Verunfallte hatte Glück im Unglück und konnte sich selbst aus der Lawine befreien. Während des Sturzes hatte er jedoch seine Ski verloren, die er nicht mehr auffinden konnte. Deshalb kehrte er zu Fuß zu seinen Begleitern zurück, die daraufhin den Notruf absetzten.
Nur Prellungen erlitten@(zwischenHeadlineTag)>
Eine Hubschrauberbergung war aufgrund des Wetters nicht möglich. Mit konstanter telefonischer Begleitung durch die Einsatzkräfte der Bergrettung St. Jakob stieg der Mann eigenständig zu Fuß ins Tal ab. Dank seiner körperlichen Fitness kam der Verunfallte sehr gut voran und erreichte schlussendlich gemeinsam mit seinen Kameraden eigenständig den Ausgangspunkt der Tour.
Der Österreicher hatte durch die Lawine lediglich leichte Prellungen erlitten und war sonst unverletzt. Weitere Personen waren nicht beteiligt. Für den Unfalltag war für das betreffende Gebiet Gefahrenstufe 2 auf der Lawinenskala ausgegeben.
Über die Skitour auf das Deferegger Pfannhorn (2820 m)@(zwischenHeadlineTag)>
Das Deferegger Pfannhorn ist trotz der geringen Höhenmeter (ca. 800 vom Parkplatz) ein anspruchsvoller Skitourenberg unweit des Staller Sattels. Besonders das letzte Drittel der Tour ist aufgrund der steilen Hänge (am markanten Nordgrat) nicht zu unterschätzen, mehrfach wird die 30-Grad-Marke überschritten. Wählt man für den Gipfelanstieg den Sommerweg, müssen die letzten knapp 150 Höhenmeter zu Fuß bewältigt werden. Der direkte Anstieg zum höchsten Punkt durch ein Rinnensystem ist nur bei idealen Verhältnissen zu empfehlen. Abfahrt meist entlang der Aufstiegsspur.


0 Kommentare
Kommentar schreiben