Gestohlen wurde nach Angaben des BRK Kreisverband Berchtesgadener Land nichts, die Bergwacht war aber mit einer Polizistin der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) vor Ort Sie hat den Fall aufgrund des Sachschadens zur Anzeige gebracht und die Tür provisorisch repariert, so dass sie wieder abgeschlossen werden kann.
"Auffällig war erneut der schlechte Zustand der Hütte. So wurde zum Beispiel eine Trittstufe aus Holz als Feuerstelle genutzt und dadurch beschädigt. Wir haben dort seit Jahren immer wieder Probleme durch Vandalismus und Vermüllung“, bedauert Bereitschaftsleiter Michael Renner. Die Bergwacht ist aktuell in Abstimmung mit allen Beteiligen auf der Suche nach Lösungen sucht, um die Substanz der Schutzhütte langfristig zu erhalten.
Auf der langen Watzmann-Überschreitung zwischen Watzmannhaus und Wimbachgrieshütte ist die kleine Schutzhütte die einzige Möglichkeit, um Schutz vor der Witterung zu suchen. Sie liegt auf 2.651 Meter Höhe am Gipfel des nördlichsten der drei Watzmann-Gipfel direkt am Einstieg in die teilweise seilversicherte Watzmann-Überschreitung.
Leider wird die Schutzhütte immer wieder als Biwakplatz missbraucht, Müll hinterlassen oder die Hütte selbst demoliert.
Die Probleme mit der kleinen Schutzhütte erinnern auch an die Nachrichten von vermüllten und demolierten Winterräumen von Alpenvereinshütten, die immer mehr zunehmen.



3 Kommentare
Kommentar schreibenDass sich mit zunehmendem Können der Charakter verbessert, ist eine steile Hypothese.
Versteckte Kameras , ausserdem
jeder Bergwanderer , jede Gruppe , nur noch
mit Perso auf den Berg lassen.
Frdl. Grüße
G.Regber
Ich würde einfach alle Seile wegmachen,dann wird es zu einer schwereren Bergtour und manche Wahnsinnigen sparen sich die Tour. Die meisten,echten Bergfreunde tun sowas nicht.
Mich wundert es immer,dass dort nicht mehr passiert,wenn man sieht wer da alles aufsteigt...bei vielen ist es sogar die erste Bergtour..