Südtirol: Alpinist stirbt bei 200-Meter-Sturz@(zwischenHeadlineTag)>
Der Bergsteiger aus Österreich war am frühen Morgen alleine zum Gipfel des 2907 Meter hohen Heiligkreuzkofel (Sass dla Crusc) im Gadertal aufgebrochen. Den höchsten Punkt erreichte er wohl bereits am späten Vormittag, da sich kurz nach 12 Uhr mittags der Unfall ereignete.
Wie mehrere Südtiroler Medien übereinstimmend berichten, befand sich der Mann gerade im Abstieg, als er aus unbekannter Ursache unterhalb der Heiligkreuzkofelscharte den Halt verlor und abstürzte. Ein Augenzeuge beobachtete, wie der Solo-Bergsteiger infolge über steiles und felsdurchsetztes Gelände fiel, bis er leblos auf einem Wandvorsprung zum Liegen kam.
Der Augenzeuge setzte zwar sofort den Notruf ab, doch die Bergung gestaltete sich aufgrund des steilen und abschüssigen Geländes äußerst schwierig. Als die Einsatzkräfte den Abgestürzten schließlich erreichten, konnten sie nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Leiche des Alpinisten wurde nach Corvara gebracht.
Im Einsatz standen die Bergrettung Alta Badia, ein Rettungshubschrauber von Aiut Alpin Dolomites, Carabinieri und Finanzwache.
Über den Heiligkreuzkofel in den Dolomiten@(zwischenHeadlineTag)>
Der Heiligkreuzkofel in der Fanesgruppe gilt als eines der großen Wahrzeichen der Dolomiten, an dem (u. a. von keinem anderen als Reinhold Messner) Alpingeschichte geschrieben wurde. Während die steil abfallenden Wände oberhalb des Heiligkreuz-Hospiz den Kletterern vorbehalten sind, führt auch ein Normalanstieg zum höchsten Punkt. Dieser stellenweise drahtseilversicherte Steig (kein Klettersteig!) gilt als leichte Bergtour. Stellenweise sind die Wege allerdings schmal und ausgesetzt. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind hierfür absolute Voraussetzungen. Auch die Länge der Tour sollte nicht unterschätzt werden.

