Hochkalter: Dramatische Rettung bei Kälte, Regen und Wind@(zwischenHeadlineTag)>
Wie BRK und Bergrettung Bayern vermelden, waren die beiden Urlauber am Vormittag zu der Tour auf den 2607 Meter hohen Hochkalter aufgebrochen. Etwa 50 Meter unterhalb des Gipfels hatte sich das Wetter derart verschlechtert, dass die Bergsteiger gegen 14 Uhr den Notruf wählten. Um sich vor den widrigen Wetterbedingungen (Kälte, Regen, Wind, Nebel) zu schützen, harrte das laut Bergwacht gut ausgerüstete Duo anschließend im Biwaksack aus.
Aufgrund der nasskalten Witterung herrschten im Gipfelbereich Temperaturen um die zwei Grad. Diese Bedingungen machten den Einsatz auch für die Retter zur Herausforderung. Es gelang schließlich, neun Einsatzkräfte auf ca. 2200 Metern unterhalb der Nebelgrenze abzusetzen. Vom Landepunkt aus stiegen die Retter zu Fuß mit Trage, Wärme- und Sicherungsmaterial zu den Blockierten auf. Die beim Eintreffen der Rettungskräfte "nicht mehr gehfähige" Frau wurde zunächst stabilisiert und am Seil gesichert bis zur Nebelgrenze begleitet.
Aufwändige Rettung mit 14 Einsatzkräften@(zwischenHeadlineTag)>
Um den sicheren Abstieg zu gewährleisten, mussten die Bergwachtler u. a. aufwändig zwei Standplätze bohren. Die Nebelgrenze erreichte der Trupp gegen 17:30 Uhr, wo die 34-Jährige vom Hubschrauber aufgenommen und ins Tal geflogen werden konnte. Dort wurde sie notärztlich untersucht, anschließend konnte sie in ihre Urlaubsunterkunft zurückkehren. Zwischenzeitlich begleiteten die verbliebenen Retter den Begleiter der Frau bis zur Blaueishütte.
Dort wartete bereits ein Einsatzfahrzeug, das alle Beteiligten zurück ins Tal brachte. Der Einsatz war nach acht Stunden, gegen 21:45 Uhr, beendet. Im Einsatz standen 14 ehrenamtliche Bergretter.
Über die Bergtour auf den Hochkalter@(zwischenHeadlineTag)>
Das Hochkaltermassiv ist neben dem Watzmann der bedeutendste Gebirgsstock im Berchtesgadener Talkessel. Der Hochkalter-Normalweg über den "Schönen Fleck" weist mehrere Kletterstellen im zweiten Grad auf. Der Aufstieg durch das Ofental gilt mit Stellen im I. Schwierigkeitsgrad als leichter, allerdings ist die Orientierung hier schwieriger.
Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kletterfertigkeit, sicheres Wetter und trockener Fels sind absolut notwendig, um die Tour zum gelungenen Erlebnis zu machen.



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