Keine Rettung mehr möglich

Auf über 3000 Metern abgestürzt: Bergsteiger stirbt im Wallis

Am 17. August 2025 ist ein Bergsteiger am Bietschgletscher tödlich verunglückt. Seine beiden Tourenpartner blieben unverletzt.

Auf über 3000 Metern abgestürzt: Bergsteiger stirbt im Wallis
© Kantonspolizei Wallis

Auf über 3000 Metern abgestürzt: Bergsteiger stirbt im Wallis

Die Dreiergruppe war am frühen Morgen des Unfalltags gegen 4:45 Uhr von der Bietschhornhütte aufgebrochen. Ziel des Trios war das Wilerhorn. Als sich die Gruppe gerade im Übergang vom Bietschjoch auf den Bietschgletscher auf etwa 3150 Metern befand, verlor eine der Personen das Gleichgewicht und stürzte ungesichert in die Tiefe.

Die von den Begleitern alarmierten Rettungskräfte rückten umgehend mit einem Hubschrauber der Air Zermatt zum Unfallort aus. Bei dem Verunglückten eingetroffen, konnten sie jedoch nur noch dessen Tod feststellen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zur Unfallursache eingeleitet.

Über die Routen auf das Wilerhorn (3307 m)

Das Wilerhorn (3307 m) ist eine markante Felspyramide und östlicher Ausläufer des Jolitals. Der Gipfel ist sommers wie winters ein beliebtes Ziel mit moderaten Schwierigkeiten. Im Sommer ist die Bietschhornhütte ein hochgelegener Stützpunkt. Zwei Normalwege führen zum höchsten Punkt: von Süden durch das lange Jolital und über den Südostgrat (Schwierigkeit L = einfaches Gehgelände (Geröll, einfacher Blockgrat)) sowie von Norden kommend über den wenig anspruchsvolleren Nordostgrat (Schwierigkeit WS+ = meistens noch Gehgelände, erhöhte Trittsicherheit nötig, Kletterstellen übersichtlich und problemlos).

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