Gondel stürzt und überschlägt sich@(zwischenHeadlineTag)>
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei löste sich die Gondel der Bahn Titlis Xpress kurz nach der Mittelstation Trübsee vom Tragseil. Die Kabine stürzte in einen schneebedeckten Hang, rutschte talwärts und überschlug sich mehrfach, bevor sie an einem Strauch zum Stillstand kam. In der für acht Personen zugelassenen Gondel befand sich zum Unfallzeitpunkt nur eine 61-jährige Frau aus der Region. Für sie kam jede Hilfe zu spät.
Schwieriger Einsatz in alpinem Gelände@(zwischenHeadlineTag)>
Das Unglück ereignete sich auf rund 2.000 Metern Höhe. Die Rettung gestaltete sich aufgrund des Geländes schwierig: Unter anderem war ein Rettungshubschrauber der Rega im Einsatz. Zeitgleich befanden sich zwischen 100 und 200 Personen in weiteren Gondeln entlang der Strecke. Sie konnten im Laufe des Tages sicher evakuiert werden.

Chef der Kriminalpolizei und Stellvertretender Kommandant der Kantonspolizei Nidwalden, Senad Sakic-Fanger informiert die Medien ueber den Absturz einer Gondel der Gondelbahn Titlis Xpress
Starker Wind als möglicher Faktor@(zwischenHeadlineTag)>
Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten in der Region starke Winde. Laut dem Wetterdienst MeteoSchweiz wurden in exponierten Lagen oberhalb von 1.800 Metern Windspitzen von bis zu 130 km/h gemessen. Mehrere Anlagen im Skigebiet wurden am Nachmittag wegen der Wetterlage geschlossen.
Die genaue Ursache des Unglücks ist derzeit noch unklar. Die Kantonspolizei Nidwalden hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Das Gebiet Engelberg-Titlis zählt zu den größten und bekanntesten Skigebieten der Zentralschweiz. Der Titlis (3.238 m) gilt als einer der markantesten Gipfel der Region und zieht ganzjährig Besucher an.
Der Schweizer TV-Sender "TeleZüri" berichtet von vor Ort:
