Abgelegen und ursprünglich

Streaming-Tipp: Mit Bergauf-Bergab auf Ski ins Averstal

Er ist die höchstgelegene Dauersiedlung der Alpen: Der kleine Ort Juf auf 2.126 m im Averstal in Graubünden. In der lokalen Schule gibt es nur eine Klasse von der ersten bis zur sechsten Jahrgangsstufe – und die ist bei guten Bedingungen auf der Piste am Dorflift zu finden. Denn das Averstal bietet neben Ruhe und Ursprünglichkeit vor allem eines: Die perfekte Kulisse für Skitouren.

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© BR / Thomas März

Der Schnee war in diesem Winter in den deutschen Alpen wieder ein seltener und kurzer Gast; umso interessanter werden die Plätze in den Alpen, wo er noch zuhause ist. Und eine dieser Adressen findet sich versteckt in den Bergen von Graubünden.Für Skitourengeher ist das Val Avers, ein abgelegenes Seitental vor dem Bernardino-Pass in Graubünden in der Schweiz schon immer ein Stelldichein, denn auf 2.126 m Höhe liegt hier mit Juf die höchstgelegene Dauersiedlung der Alpen.

<p>Traumtage&nbsp;im&nbsp;Averstal.</p>

Traumtage im Averstal.

© BR / Thomas März

Nur insgesamt 170 Einwohner leben hier verstreut in kleinen Weilern. Einer ist der Bergführer Kasimir Schuler, der mit seiner Familie auch einen Bergbauernhof betreibt. Die Kinder besuchen die Schule mit nur einer Klasse, in der alle von der ersten bis zur sechsten Jahrgangsstufe unterrichtet werden. Und wenn die Bedingungen passen, dann geht's direkt von der Schulbank an den Dorflift, einen Schlepper, der hier auf 1,5 Kilometer Länge stattliche 600 Höhenmeter überwindet.

Es ist ein Tal mit heutzutage selten gewordenen Besonderheiten, abseits des üblichen Trubels. Und zu allen Seiten und tief hinein in die Seitentäler erstrecken sich stattliche Berge, die Skitouren in allen denkbaren Varianten ermöglichen. Weil es sonst nichts gibt, zählt das Val Avers zu den ersten Adressen für Menschen, die den Winter pur erleben wollen.

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