In steiler Rinne abgestürzt

Vermisster Bergsteiger am Burgberger Hörnle tot aufgefunden

Eine nächtliche Suchaktion im Allgäu hat am 16. Juni 2026 ein tragisches Ende genommen: Einsatzkräfte fanden einen vermissten Bergsteiger leblos in einer steilen Rinne.

Vermisster Bergsteiger am Burgberger Hörnle tot aufgefunden
© Bergwacht Sonthofen

Vermisster Bergsteiger in den Allgäuer Alpen tot aufgefunden

Ein vermisster Bergsteiger ist am Dienstagabend am Burgberger Hörnle tödlich verunglückt. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte gegen 21:30 Uhr, nachdem der Mann als vermisst gemeldet worden war. Mithilfe einer Handyortung gelang es der Polizei, das Suchgebiet auf den Gipfelbereich des Burgberger Hörnle einzugrenzen. Im Zuge der Suche entdeckten Bergretter die leblose Person schließlich in einer steilen Rinne unterhalb des Gipfels. Für den Verunglückten kam jede Hilfe zu spät.

An dem Einsatz waren insgesamt 15 Kräfte der Bergwacht beteiligt. Unterstützt wurden sie von der Polizei sowie dem Rettungshubschrauber RK2 aus Reutte in Tirol, der die Suchmaßnahmen aus der Luft begleitete. Die genauen Umstände des Unglücks sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Bergwacht sprach den Angehörigen des Verstorbenen ihr Mitgefühl aus und bedankte sich zugleich bei allen beteiligten Organisationen für die Zusammenarbeit während des nächtlichen Einsatzes.

Burgberger Hörnle: Beliebter Gipfel bei Sonthofen

Das 1496 Meter hohe Burgberger Hörnle liegt in den Allgäuer Alpen oberhalb von Burgberg bei Sonthofen. Der Gipfel ist ein beliebtes Wanderziel und wird häufig von der Alpe Weiherle oder dem Grüntengebiet aus bestiegen. Obwohl die Normalwege als technisch nicht besonders schwierig gelten, können steile Grasflanken, abschüssige Rinnen und rutschiges Gelände insbesondere bei Nässe, Dunkelheit oder schlechter Sicht erhebliche Gefahren bergen.