30-Meter-Sturz in Gletscherspalte am Montblanc: Skitourengeher stirbt@(zwischenHeadlineTag)>
Der Unfall ereignete sich am Samstagvormittag (5. April 2025) gegen 11:20 Uhr, als der 40-Jährige gemeinsam mit ca. 20 weiteren Skifahrern durch das berühmte Vallée Blanche abfuhr. Aus unbekannter Ursache kam der im Trentino beheimatete Wintersportler plötzlich zu Fall und stürzte etwa 30 Meter tief in eine Gletscherspalte. Die Begleiter des Mannes setzten umgehend den Notruf ab, konnten darüber hinaus jedoch keine Rettungsmaßnahmen ergreifen.
Die Einsatzkräfte der Bergrettung Chamonix versuchten in einem aufwendigen Einsatz, den Verunglückten aus der Spalte zu bergen. Erst nach längerer Zeit konnte der Mann befreit werden, der anwesende Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Gestürzten feststellen. Der Leichnam wurde per Rettungshubschrauber ins Tal geflogen.
Die Skiroute durch das Vallée Blanche (Weiße Tal) zu Füßen des Montblanc gilt als eine der spektakulärsten Freeride-Abfahrten der Welt. Sie verläuft zwischen Chamonix im Westen und Courmayeur im Osten. Zuletzt hatten die alpinen Vereine vor dem Befahren von Gletschern gewarnt, da die langen Warm- und Trockenperioden auch in großer Höhe zu unzureichend bedeckten Spalten geführt hatten.
Noch am Unfallort verstorben: Lawinenunglück am Lac de Mauvoisin@(zwischenHeadlineTag)>
Am gleichen Tag ereignete sich am Lac de Mauvoisin ein Lawinenunglück mit Todesfolge. Ein 58 Jahre alter Skitourengeher war mit einem Bergführer von der Pigne d'Arolla zur Staumauer von Mauvoisin unterwegs, als der Mann gegen 14:20 Uhr am Ufer des Sees von einer von oben kommenden Lawine aus Eis, Schnee und Gestein erfasst und erschlagen wurde. Das Schneebrett war laut ersten Ermittlungserkenntnissen durch einen abgebrochenen Eisfall ausgelöst worden.
Der unverletzt gebliebene Bergführer setzte umgehend den Notruf ab und leistete dem Verunglückten Erste Hilfe. Zeitgleich wurde ein Crew der Air-Glaciers bestehend aus einem Piloten, einem Arzt und einem Bergführer zum Unfallort geflogen. Obwohl die Einsatzkräfte zügig eintrafen, verstarb der 58-Jährige noch an Ort und Stelle. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zum Unfallhergang eingeleitet.

34-jähriger Skitourengeher stirbt am Grand Combin@(zwischenHeadlineTag)>
Bereits am vergangenen Donnerstag (3. April) hat sich unweit des Grand Combin ein tödlicher Lawinenunfall ereignet. Zwei Skitourengeher waren am Unfalltag von der Chanrion-Hütte über den Col du Sonadon und das Plateau du Couloirin in Richtung Valsorey-Hütte aufgebrochen. Als sich die beiden gegen 14:20 Uhr gerade in der Abfahrt zur Valsorey-Hütte befanden, wurde eine der beiden Personen von einer Lawine mitgerissen. Die Begleitern des Verunglückten setzte umgehend den Notruf ab.
Auch zwei Bergführer, die den Unfall von der Hütte aus beobachtet hatten, eilten zum Unfallort. Sie konnten den Verschütteten mit LVS-Ausrüstung orten und ausgraben. Unterdessen trafen die alarmierten Einsatzkräfte der Air Glaciers mit Lawinenhundeführern ein. Die Rettungskräfte konnten vor Ort jedoch nur noch den Tod des Verunglückten feststellen. Bei dem Toten handelt es sich um einen 34 Jahre alten Schweizer. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
