Update vom 13. Juni 2025 | Schwer Verletzter im Krankenhaus verstorben@(zwischenHeadlineTag)>
Laut einer aktuellen Veröffentlichung der Tiroler Polizei ist der 31 Jahre alte Alpinist, der am Pfingstmontag an der Glocknerflanke abgestürzt war, in der Nacht auf Mittwoch seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Mann verstarb im Krankenhaus Innsbruck, nachdem die Ärzte mehrere Tage um das Leben des Schwerverletzten gekämpft hatten.
10. Juni 2025 | Bergsteiger überlebt 300-Meter-Sturz am Großglockner@(zwischenHeadlineTag)>
Die beiden 25 und 31 Jahre alten Alpinisten waren am Unfalltag gegen 4 Uhr morgens vom Lucknerhaus zunächst mit E-Bikes bis zur Lucknerhütte gefahren. Von dort wanderten sie ca. 30 Minuten bis zur Schneegrenze, wo auf sie auf Tourenski wechselten und über das Ködnitzkees weiter aufstiegen. Unweit der Glocknerflanke wechselten sie wiederum auf Steigeisen und setzen den Weg zu Fuß fort.
Gegen 7:30 Uhr verlor der 31-Jährige auf etwa 3500 Metern aus unbekannter Ursache den Halt und rutschte über die gesamte Glocknerflanke ab. Er kam erst nach etwa 250 bis 300 Metern regungslos zum Liegen. Weitere Bergsteiger, die sich auf Höhe des Verunfallten befanden, setzten umgehend den Notruf ab und leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe.
Zeitgleich fuhr der 25-jährige Tourenpartner des Verunglückten schnellstmöglich zu seinem Freund ab. Laut Polizeibericht konnte der Abgestürzte mit schwersten Verletzungen, aber lebend ins Krankenhaus nach Innsbruck geflogen werden. Er befindet sich laut Polizeibericht in kritischem Zustand. Sein unverletzter Begleiter wurde per Hubschrauber ins Tal gebracht. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Über den Normalweg auf den Großglockner (3798 m)@(zwischenHeadlineTag)>
Der Normalweg auf den Großglockner (II, 40 Grad, PD+) ist eine anspruchsvolle (Ski-)Hochtour mit Start an der Stüdlhütte oder der Adlersruhe. Die Schwierigkeit der Route variiert je nach Bedingungen. An Schönwetterwochenenden herrscht reger Betrieb am höchsten Gipfel Österreichs, was oftmals zu langen Wartezeiten und Staus führt. Nur äußerst erfahrene und konditionsstarke Bergsteiger schaffen die Tour an einem Tag. Berg- und Hochtourenausrüstung erforderlich!

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