Mehrere hundert Meter abgestürzt: Tödlicher Bergunfall am Mönch@(zwischenHeadlineTag)>
Der Unfall ereignete sich gegen 11:50 Uhr auf der Südostflanke des Berges, als sich eine Zweierseilschaft im Abstieg über den Normalweg befand und aus bislang unbekannter Ursache den Halt verlor. Infolge stürzten beide Personen mehrere hundert Meter ab.
Laut Bericht der Kantonspolizei konnte der 60-jährige Spanier trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen nur noch tot geborgen werden. Seine Begleiterin erlitt durch den Sturz schwerste Verletzungen, konnte aber lebend ins Krankenhaus ausgeflogen werden.
Im Einsatz standen Rettungskräfte der Air-Glaciers Lauterbrunnen mit zwei Helikoptern, die Alpine Rettung Schweiz sowie Gebirgsspezialisten der Kantonspolizei Bern und Wallis. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zur Klärung des Unfallhergangs eingeleitet.
Der Normalweg auf den Mönch: Nicht zu unterschätzender Viertausender@(zwischenHeadlineTag)>
Der Normalweg auf den Mönch (4107 m) via Südostgrat ist aufgrund der guten Erreichbarkeit mit dem Eiger Express eine der meistbegangenen Hochtouren der Region. Zwar gilt der Anstieg mit der Bewertung ZS- und Kletterei bis II+ als eher moderat im Vergleich zu den umliegenden Normalwegen, dennoch sollte die Route über Fels, Eis und Firn nicht unterschätzt werden.
Je nach Bedingungen müssen die Kletterstellen mit Steigeisen bewältigt werden. Auch ist der Firngrat ausgesetzt und stellenweise schmal. Es empfiehlt sich im Gratbereich nicht, gemeinsam am Seil zu gehen, da so beim Ausrutschen die Tourenpartner mitgerissen werden. Ein früher Start ist (wie bei allen Hochtouren) sehr sinnvoll, um einen Abstieg im aufgeweichten Schnee und Firn zu vermeiden (Rutsch- und somit Sturzgefahr).

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