Erneut tödlicher Absturz am Lagginhorn@(zwischenHeadlineTag)>
Der Bergsteiger, der mutmaßlich allein unterwegs war, befand sich gegen 9 Uhr morgens im Aufstieg zum Gipfel auf 4010 Metern, als sich das Unglück ereignete. Aus unbekannter Ursache verlor der Mann auf der Ostseite des Berges den Halt und stürzte in die Tiefe. Die alarmierten Rettungskräfte der Air Zermatt, eingesetzt durch die Kantonale Walliser Rettungsorganisation, konnten an der Unglücksstelle nur noch den Tod des Alpinisten feststellen.
Die formelle Identifikation des Verstorbenen ist im Gange. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Bereits der dritte Todesfall diesen Sommer@(zwischenHeadlineTag)>
Am Lagginhorn ist es bereits der dritte Todesfall innerhalb weniger Monate. Im Mai war ein 29 Jahre alter Skitourengeher durch eine Lawine ums Leben gekommen. Auch am 22. Juli war ein Bergsteiger vor den Augen seiner Freunde tödlich abgestürzt.
Ein dramatischer Einsatz mit glücklichem Ende hatte sich nur eine Woche später ereignet, in der Nacht von Samstag auf Sonntag (26. bis 27. Juli 2025). In einer Rettungsaktion, die die Profis der Air Zermatt an ihre Grenzen brachte, wurden vier am Südgrat blockierte Alpinisten gerettet.
Die Anstiege aufs Lagginhorn: Nicht unterschätzen!@(zwischenHeadlineTag)>
Während der Sommermonate ist das Lagginhorn eine beliebte mittelschwere Bergtour, kann der Viertausender doch mittlerweile ohne Gletscherberührung erstiegen werden. Dennoch ist die Tour nur etwas für Erfahrene, die sich im stellenweise exponierten und brüchigen Grat- und Blockgelände sicher bewegen. Eine gute Akklimatisation, ausreichende körperliche Fitness, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Grundvoraussetzungen für diese hochalpine Unternehmung. Bei Nässe, Sturm und schlechtem Wetter erhöhen sich die Schwierigkeiten deutlich.

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Kommentar schreibenLeider kam es am späten Nachmittag des 05. August auch schon zu einem tödlichen Unfall einer Bergsteigerin im Abstieg.