Materialverlust am Gipfel

Großglockner: Zwei Bergsteiger per Hubschrauber gerettet

Zwei Bergsteiger mussten am 20. Dezember 2025 vom Gipfel des Großglockners per Hubschrauber gerettet werden. Ihr Kletterseil war nach dem Gipfelerfolg nordseitig in steiles Gelände abgerutscht und nicht mehr erreichbar.

Großglockner (Symbolbild, kein aktuellen Verhältnisse)
© IMAGO / robertkalb photographien

Seil rutscht am Gipfel nordseitig ab

Die beiden Bergsteiger im Alter von 53 und 29 Jahren hatten am 20. Dezember 2025 eine Bergtour auf den Großglockner (3798 m) unternommen. Gegen 12:55 Uhr erreichten sie den Gipfel und banden sich dort aus dem Kletterseil aus. In der Folge rutschte das Seil unbeabsichtigt über die Nordseite des Gipfels in steiles, teils senkrechtes Gelände ab.

Da das Seil für die beiden nicht mehr erreichbar war, war ein sicherer Abstieg nicht mehr möglich.

Notruf und Taubergung vom Gipfel

Daraufhin wurde ein Notruf abgesetzt. Ein Notarzthubschrauber rückte zum Einsatz aus und konnte die beiden Bergsteiger mittels Taubergung direkt vom Gipfel bergen.

Anschließend wurden sie zur Stüdlhütte geflogen. Von dort stiegen die beiden unverletzt und selbstständig ins Tal ab.

Erst am vergangenen Montag gerieten zwei Bergsteiger am Stüdlgrat auf den Großglockner in Bergnot. Sie waren an der Schlüsselstelle in Verzug geraten.

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