Zweithöchste Warnstufe oberhalb der Waldgrenze

Viel Neuschnee: Lawinenlage in den Bayerischen Alpen angespannt

In den Bayerischen Alpen gilt oberhalb der Waldgrenze seit dem Morgen die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Wo der viele Neuschnee besonders gefährlich werden kann.

Viel Neuschnee: Lawinenlage in den Bayerischen Alpen angespannt
© IMAGO / Zoonar

In den Bayerischen Alpen verschärft sich die Lawinengefahr durch den starken Schneefall: Oberhalb der Waldgrenze hat der Lawinenwarndienst Bayern mittlerweile die zweithöchste Warnstufe "groß" ausgerufen. Unterhalb davon bleibt die Gefahr "mäßig". Gefährlich kann es vor allem im kammnahen Steilgelände, hinter Hangkanten sowie in Rinnen und Mulden werden. 

Dabei können sich Lawinen von selbst lösen und schnell größer werden. Insbesondere im Allgäu besteht die Gefahr, dass sich der Neuschnee an steilen Wiesenhängen von selbst in Bewegung setzt. Laut Lawinenwarndienst sind teilweise bereits bis zu 50 Zentimeter Neuschnee gefallen, örtlich sogar noch mehr. Gefährlich wird es vor allem dann, wenn der Neuschnee in den Nordseiten höherer Lagen auf lockerem Schnee zum Liegen kommt. Aber auch im Triebschnee können sich störanfällige Schichten einlagern.

Die darunterliegende Altschneedecke ist laut Warndienst jedoch gut verfestigt. In den Südseiten besteht vor allem dann Gefahr, wenn der Neuschnee auf zuvor schneefreien Boden fällt und ins Gleiten kommt. Der Lawinenwarnzentrale erwartet, dass die Lawinengefahr nach den Neuschneefällen etwas zurückgehen wird.

Für Winterwanderer, Schneeschuh- und Tourengeher ist oberhalb der Waldgrenze dieses Wochenende also Zurückhaltung angesagt!

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