Über 14.000 Euro Gebühr: Everest-Besteigungen werden teurer@(zwischenHeadlineTag)>
Jetzt ist es offiziell: Nepals Regierung wird die Gebühren für ein Everest-Permit der Normalroute im Herbst deutlich anheben. Anstatt der bislang etwa 10.500 Euro werden ab September rund 14.400 Euro fällig. Damit hebt das Tourismusministerium erstmals seit zehn Jahren die Gebühren für ausländische Bergsteiger an.
Mit der Preisanpassung reagiert Nepals Regierung wohl auch auf die Dauer-Kritik der vergangenen Jahre, wonach zu wenig in Sicherheit und Umweltschutz am Berg investiert würde. Die seit 2019 jährlich stattfindende Säuberungsaktion der nepalesischen Armee ist für viele Kritiker lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein, da jahrzehntelang Tonnen an Müll und Ausrüstung einfach am Berg zurückgelassen wurden.
Die Regierung geht jedoch zunehmend mit Maßnahmen gegen den Wildwuchs der Expeditionen vor: So wurden u. a. eine Müllsteuer, eine Chip-Kennzeichnung, eine "Zwei-Guides-pro-Person"-Regelung und eine Pflicht zur Mitnahme der eigenen Exkremente eingeführt. Ob auch die Expeditionen zu anderen Achttausendern teurer werden sollen, wurde noch nicht offiziell bestätigt.

3 Kommentare
Kommentar schreibenBei Gesamtkosten von min. 50.000 Ocken (nach oben offen, siehe auch den Artikel zu furtenbachadventures) wird das ja jetzt sicher sehr viele potentielle Berghelden von dem Abenteuer abhalten......
Das ist noch viel zu wenig. Verdoppeln und dann noch ne Null anhängen. Dass dann dieser Wahnsinn ein Ende findet oder zumindest deutlich reduziert wird
Allgemein gilt überall in der zivilisierten (Berg-)Welt - ninn Deinen Abfall wieder mit ins Tal. Warum das dort nicht geht, verstehe ich nicht. Leere Sachen, dazu nach unten getragen, wiegen weniger als volle Sachen, die hochgetragen werden. Wenn man das nicht kapiert, dann muß man eben berechtigterweise solche indirekten Strafen einführen. Vollkommen in Ordnung, Bruno