- Update vom 16. Mai 2025 | Erstes Team will mit Xenon Gipfel erreichen
- Update vom 15. Mai 2025 | Erster Toter der Saison am Mount Everest
- Update vom 13. Mai 2025 | Mitchell Hutchcraft vollendet die längste Everest-Besteigung aller Zeiten
- Update vom 12. Mai 2025 | Erste Teams erreichen Gipfel des Mount Everest
- Update vom 06. Mai 2025 | Strengere Regeln für Bergsteiger geplant, Fixseile bis Camp 4 verlegt
- Update vom 30. April 2025 | Neuer Zulassungsrekord am Everest? 427 Permits aus 52 Ländern
- Update vom 29. April 2025 | Start der Expeditionen von Nordseite, Serac-Kollaps im Khumbu-Eisbruch
- Mehrere Versuche ohne Einsatz von Flaschensauerstoff geplant
- Update vom 14. April 2025 | Route im Khumbu-Eisbruch befestigt
- 10. März 2025 | Alle Jahre wieder: Icefall Doctors nehmen am Everest die Arbeiten auf
- Unglück im Jahr 2023
Update vom 16. Mai 2025 | Erstes Team will mit Xenon Gipfel erreichen@(zwischenHeadlineTag)>
Wie der einzig verbliebene westliche Anbieter Furtenbach Adventures vermeldet, wollen die ersten Xenon-Kunden während der kommenden Tage einen Gipfelversuch wagen. Die vier Kunden aus Großbritannien Briten Garth Miller, Alistair Carns, Anthony Stazicker und Kevin Godlington werden nach Kathmandu fliegen, um in nur sieben Tagen wieder im heimischen Wohnzimmer zu sitzen. In den letzten Wochen hatten sich die Kunden u. a. mit dem Edelgas auf die Express-Besteigung vorbereitet.
Für die kommenden Tage ist ein Schönwetterfenster angekündigt, weshalb mit zahlreichen weiteren Gipfelversuchen gerechnet wird.
Update vom 15. Mai 2025 | Erster Toter der Saison am Mount Everest@(zwischenHeadlineTag)>
Zuletzt hatten viele Expeditionsanbieter die ersten Gipfelerfolge der Saison am höchsten Berg der Erde verkündet. Bei einem Wetterfenster waren zahlreiche Teams zum Everest-Gipfel aufgestiegen. Getrübt werden die Jubelmeldungen vom ersten Todesfall der Saison.
Update vom 13. Mai 2025 | Mitchell Hutchcraft vollendet die längste Everest-Besteigung aller Zeiten@(zwischenHeadlineTag)>
In 236 Tagen schwamm, radelte, lief, wanderte und kletterte der Brite von Dover auf den höchsten Berg der Erde. Damit gelang ihm die wohl längste Everest-Besteigung aller Zeiten.
Update vom 12. Mai 2025 | Erste Teams erreichen Gipfel des Mount Everest@(zwischenHeadlineTag)>
Laut der Mitteilungen zahlreicher Expeditionsunternehmen haben die ersten Teams den Gipfel des Mount Everest auf 8848 Metern erreicht. Nachdem am 8. Mai das aus sieben Personen bestehende Fixseil-Team (8K Expeditions) die Route von Camp 4 zum Gipfel befestigt hatte, wurde der Anstieg offiziell freigegeben. Zuvor war es zu Verzögerungen gekommen, da ein mutmaßlich höhenkrankes Teammitglied gerettet werden musste.
Nachdem bereits die ersten Bergsteiger von der tibetischen Nordseite den Gipfel erreicht hatten, werden auch die ersten Erfolgsmeldungen von kommerziellen Teams von der Südseite aus erwartet. Unterdessen wurden auch von Lhotse, Makalu, Dhaulagiri und Kangchendzönga der Anlauf der Gipfelwelle vermeldet. An allen vier Achttausendern erreichten die ersten Teams über die befestigten Normalwege den jeweils höchsten Punkt.
Update vom 06. Mai 2025 | Strengere Regeln für Bergsteiger geplant, Fixseile bis Camp 4 verlegt@(zwischenHeadlineTag)>
Die Pläne der nepalesischen Regierung bezüglich ihres größten Wirtschaftsguts, dem Mount Everest, nehmen Form an: Das Ministerium für Kultur, Tourismus und Luftfahrt legte zuletzt einen Gesetzentwurf vor, der den sogenannten "Tourism Act" aus dem Jahr 1978 endgültig ablösen soll. Der neue Regelkatalog sieht u. a. vor, dass nur noch nachweislich erfahrene Bergsteiger eine Genehmigung für einen Everest-Versuch erhalten werden. Voraussetzung wird die erfolgreiche Besteigung eines nepalesischen Siebentausenders sein.
Mit dieser Ortsbeschränkung erhofft sich die Regierung wohl zweierlei: die Besänftigung der Kritiker der "Massenabfertigung" am höchsten Berg der Erde und zusätzliche Einnahmen durch Expeditionen zu bislang weniger frequentierten Gipfeln. Zwischenzeitlich ist die Zahl der diesjährigen Anwärterinnen und -anwärter weiter in die Höhe geschnellt: Insgesamt wurden 444 Genehmigungen für die Südroute des Mount Everest vergeben.
Während der Andrang im Basecamp immer größer wird, hat das für die Installation der Fixseile zuständige Sherpa-Team nach einigen wetterbedingten Verzögerungen vermeldet, dass die Route bis zum Südsattel auf 8000 Metern, also bis Camp 4, gesichert wurde. Sollte das Schönwetterfenster anhalten, rechnen die Expeditionsanbieter noch in dieser Woche mit den ersten Gipfelmeldungen.
"Geplant ist, den Gipfel zwischen dem 8. und 10. Mai zu erreichen", sagte etwa Lakpa Sherpa von 8K Expeditions gegenüber ExplorersWeb. Unter den wartenden Teams befindet sich auch eine Gruppe der indischen Armee unter der Leitung von Everest-Rekordhalter Kami Rita Sherpa, der heuer seine 31. Everest-Besteigung abschließen will. Mit Spannung erwartet wird derzeit die Reihenfolge der startenden Teams in der ersten "Welle" und der dadurch entstehende Stau im gefährlichen Gipfelbereich.
Unter gewiss vielen Blicken wird auch der Aufstieg von Lukas Furtenbachs Team erwartet. Dieser hatte angekündigt, erstmals das Edelgas Xenon bei Kunden für eine schnellere Akklimatisation zum Einsatz zu bringen. Das Team will laut ExplorersWeb am 15. Mai zum Basecamp aufbrechen, von wo sie direkt zum Gipfel starten wollen. Zudem befinden sich neben den Speed-Duellanten Karl Egloff und Tyler Andrews weitere Rekordjäger am Everest: Lakpa Sherpa, die "Königin des Everest", plant ihren elften Gipfeltag und der 32-jährige chinesische Bergsteiger Jing Zhang will (wie einst Hans Kammerlander) vom Gipfel mit Ski abfahren.

Update vom 30. April 2025 | Neuer Zulassungsrekord am Everest? 427 Permits aus 52 Ländern@(zwischenHeadlineTag)>
Wie die Deutsche Presseagentur mitteilt, ist der Andrang am höchsten Berg der Erde auch heuer sehr groß. Nach Verzögerungen hat die Tourismusabteilung des Ministeriums für Tourismus, Kultur und zivile Luftfahrt nun Zahlen veröffentlicht: Bislang wurden für die nepalesische Seite 427 Genehmigungen für Teams aus 52 Ländern ausgestellt. Damit liegt die Zahl der Permits dieses Jahr bereits über der des Frühjahrs 2024. Die meisten Anträge für die aktuelle Vor-Monsun-Saison kommen aus den USA, gefolgt von Indien und China.
2024 waren 421 Permits ausgestellt worden. "Das ist nicht die endgültige Zahl, da immer noch Bergsteiger eintreffen und Zulassungen beantragen", sagte Regierungssprecher Liladhar Awasthi in Kathmandu. Vermutlich hat der Andrang mitunter deshalb so stark zugenommen, da ab Herbst die Gebühren für den Everest-Aufstieg auf 15.000 US-Dollar (etwa 13.100 Euro) angehoben werden sollen. Zudem debattiert das nepalesische Parlament derzeit über einen Gesetzentwurf, der von Bergsteigern Nachweise über Höhenerfahrung verlangt.
Mögliche Voraussetzung für eine Everest-Genehmigung könnte dann sein, dass bereits ein 7000er erfolgreich bestiegen wurde. Ob dieser Vorschlag tatsächlich als Gesetz verabschiedet wird, ist derzeit noch offen. Unter anderem kommt Kritik vom früheren Präsidenten der Bergsteigervereinigung Nepals, Ang Tshring Sherpa: "Was ist der wirkliche Unterschied zwischen dem Besteigen eines 7000ers und eines 8000ers?", fragte er in der Zeitung "The Kathmandu Post" und stellte fast schon zynisch fest, dass man bei beidem sterben könne.
Update vom 29. April 2025 | Start der Expeditionen von Nordseite, Serac-Kollaps im Khumbu-Eisbruch@(zwischenHeadlineTag)>
Am 25. April waren die Teams an der Südseite des Mount Everest kurzzeitig in Aufruhr: Nachdem ein riesiger Serac im Khumbu-Eisbruch eingestürzt war, war zunächst unklar, ob sich zu diesem Zeitpunkt Personen auf dem gefährlichen Gletscherfeld aufgehalten hatten. Kunga Sherpa, Bergführer für Furtenbach Adventures, hielt die Momente nach dem Kollaps in Bildern fest. Darauf zu sehen: Eine kleine Gruppe Bergsteiger, die offensichtlich gerade den Eisbruch durchqueren wollte.
Schnell konnte jedoch sichergestellt werden, dass zwar einige Leitern abgerissen waren, jedoch trotz des derzeit hohen Personenaufkommens niemand zu Schaden gekommen war. Der Abbruch hatte sich allerdings ausgerechnet in einem der anspruchsvollsten Abschnitte ereignet, an dem mehrere miteinander verknotete Seile über eine riesige Gletscherspalte führen (siehe eingebettetes Reel). Gerade die Sicherung dieser Passage hatte die Ice Doctors einige Arbeit gekostet. Wie explorersweb.com vermeldet, konnten die Beschädigungen zwischenzeitlich bereits behoben werden.
Auch auf der Everest-Nordseite sind die Vorbereitungen laut Medienberichten zwischenzeitlich zu einem Abschluss gekommen. Die ersten Teams machen sich bereit, in den kommenden Tagen vom Basislager zu den höheren Camps aufzubrechen.
Mehrere Versuche ohne Einsatz von Flaschensauerstoff geplant@(zwischenHeadlineTag)>
Bekannt wurde außerdem, dass neben dem erwarteten Speed-Duell zwischen Tyler Andrews und Karl Egloff auf der Everest-Südseite weitere Besteigungsversuche ohne Flaschensauerstoff geplant sind. Unter den Aspiranten befindet sich Piolet-d'Or-Preisträger Valeriy Babanov. Der russische Bergsteiger habe bereits Lager 2 erreicht. Auch die hierzulande eher unbekannte australische Alpinistin Caroline Leon will im Rahmen ihres Seven Summits Projekts den Everest ohne Flaschensauerstoff erreichen. Gelingt ihr Vorhaben, wäre dies der erste Gipfelerfolg dieser Art für Australien.
Ebenfalls im Basecamp gesichtet wurde der Franzose Marc Batard. Bereits in den Vorjahren verfolgte er das ehrgeizige Ziel eines alternativen Zustiegs über die technisch anspruchsvolle und von Stein- und Eisschlag betroffene Nuptse-Flanke abseits des gefährlichen Khumbu-Eisbruchs. Dieses Vorhaben will er auch heuer weiter vorantreiben, um einen vermeintlich sichereren Weg zu den Hochlagern zu ermöglichen.

Update vom 14. April 2025 | Route im Khumbu-Eisbruch befestigt@(zwischenHeadlineTag)>
Wie Stefan Nestler auf seinem Blog abenteuer-berg.de vermeldet, haben die Icefall Doctors die Route durch den gefährlichen Khumbu-Eisbruch mit Fixseilen und Leitern versehen. Die ersten Teams werden sich in diesen Tagen auf den Weg zu Lager 1 machen. Laut aktuellem Stand wurden für ausländische Bergsteigerinnen und Bergsteiger 134 Genehmigungen erteilt. Der gut informierte Journalist Nestler rechnet mit einem weiteren Anstieg der Zahlen im Lauf der kommenden Wochen.
Auch vom 8485 Meter hohen Makalu vermeldet das Fixseil-Team einen Erfolg: Das achtköpfige Sherpa-Team des Expeditionsveranstalters Seven Summit Treks hat die Route bis zum höchsten Punkt befestigt. Unter der Leitung des äußerst erfahrenen Lakpa Sherpa ("Makalu Lakpa") erreichte die Mannschaft mit nepalesischen Kunden den Gipfel. Laut aktuellem Stand wurden heuer 40 Permits für den Berg ausgestellt.
10. März 2025 | Alle Jahre wieder: Icefall Doctors nehmen am Everest die Arbeiten auf@(zwischenHeadlineTag)>
Wie Stefan Nestler auf seinem Blog abenteuer-berg.de vermeldet, ist das Team von Namche Bazaar in Richtung Basecamp aufgebrochen. Ihre äußerst gefährliche Aufgabe ist es, eine Route durch den Khumbu-Eisbruch zu finden und diese bis zum Eintreffen der kommerziellen Expeditionen mit Fixseilen und Leitern begehbar zu machen. Ist der Weg einmal gefunden, muss er bis zum Saisonende im Mai konstant instand gehalten werden.
Das sich permanent in Bewegung befindende Eis und einstürzende Seracs machen die Arbeit zu einem Knochenjob auf Leben und Tod. Der fortschreitende Klimawandel erschwert den Männern die Arbeit zusätzlich, da Gletscherspalten immer breiter werden. Dieses Jahr wird das Team unter der Leitung von Ang Sarki Sherpa arbeiten, dem Dienstältesten der elf Experten.
Zwischen 2500 bis 3000 Dollar erhalten die Sherpas pro Saison für diese lebensgefährliche Arbeit. Das handverlesene Expertenteam wird jährlich vom SPCC, das seit 1997 für die Sicherheit im Khumbu-Eisbruch verantwortlich ist, bestimmt und bezahlt. Pro Expeditionsteilnehmer entfallen 600 Dollar Gebühr für die Arbeit der Icefall Doctors.
Unglück im Jahr 2023@(zwischenHeadlineTag)>
2023 hatte sich im Khumbu-Eisbruch noch vor dem offiziellen Start der Frühjahrssaison das erste Unglück ereignet: Am 12. April war eine Lawine abgegangen, die drei Sherpas mitgerissen hatte. Die seitdem vermissten Männer wurden nach mehreren Tagen intensiver Suche für tot erklärt.




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